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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPV: Pelletpreis sinkt im Mai erneut
Für eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets zahlen Verbraucher derzeit 7,76 Cent. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl beträgt rund 40%, gegenüber Erdgas etwa 30%.
„Mit dem Ende der Heizsaison entspannt sich die Marktsituation weiter auch wenn die Preise nicht so stark fallen wie üblich. Die Eisheiligen sorgen dafür, dass die Heizperiode in diesem Frühjahr länger anhält als gewöhnlich“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „Verbraucher profitieren von saisonbedingt günstigeren Preisen. Es zeigt sich erneut, dass Holzpellets vergleichsweise preisstabil sind“, so Bentele weiter. Während Öl- und Gaspreise seit dem Krieg in Iran stark angestiegen sind, bleibt der Pelletpreis davon unberührt. Denn die Holzpresslinge stammen fast ausschließlich aus regionaler Produktion mit kurzen Lieferwegen.
Die Monate Mai und Juni gelten traditionell als günstiger Zeitpunkt für den Brennstoffkauf. Viele Lager sind nach dem Winter fast leer und können jetzt gereinigt und anschließend neu befüllt werden. „Wer frühzeitig bestellt, kann nicht nur Preisvorteile nutzen, sondern startet auch gut vorbereitet in die nächste Heizperiode“, so Bentele.
Das DEPI weist in diesem Zusammenhang auf aktuelle Betrugsfälle im Onlinehandel hin. Derzeit kursieren vermehrt besonders günstige Angebote, hinter denen sich teilweise Fakeshops verbergen. Diese Seiten wirken oft professionell und imitieren bekannte Händler. Das DEPI führt eine nationale Sperrliste, auf der solche Fälle gelistet werden. Wer kein Risiko eingehen möchte, nutzt die Übersicht aller zertifizierten Unternehmen auf der ENplus-Webseite unter www.enplus-pellets.de. Das DEPI rät Verbrauchern ausschließlich bei vertrauenswürdigen, möglichst regional bekannten Anbietern zu bestellen und die Zertifizierung des Händlers zu prüfen.
Regionalpreise
Im Mai 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Nord- und Ostdeutschland kosten Pellets 383,71 Euro/t, gefolgt von Süddeutschland mit 384,87 Euro/t. In Mitteldeutschland beträgt der Tonnenpreis 388,35 Euro. Größere Mengen (26 t) werden im Mai 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 369,14 Euro/t, Mitte: 369,15 Euro/t und Nord/Ost: 369,99 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).

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