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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPV: Pelletpreis im Juli bleibt auf Sommerniveau
Für eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets zahlen Verbraucher derzeit 7,76 Cent. Die Pelletexperten aus Berlin erwarten ein etwas früheres Ende der Sommerpreisphase. Der Preisvorteil gegenüber fossilen Energien nimmt dennoch weiter zu: Gegenüber Heizöl wächst er auf rd. 40%, gegenüber Erdgas auf etwa 31%.
Auch wenn der Pelletpreis im Vergleich zu zurückliegenden Jahren in diesem Sommer relativ hoch ist, sind die Holzpresslinge aktuell eine der günstigsten Heizvarianten. Der Abstand zu Öl und Gas hat sich im Juni erneut vergrößert. Damit bieten Pellets nicht nur eine erneuerbare Alternative, sondern sind auch ökonomisch erste Wahl.
Wer mit Pellets heizt, profitiert weiterhin von einer verlässlichen regionalen Wärmeversorgung. Die starken Preisschwankungen bei den fossilen Energien in den vergangenen Monaten haben das verdeutlicht. Das zeigt auch der Brennstoffkostenvergleich über die vergangenen zehn Jahre: Im Schnitt waren Pellets 25% günstiger als Heizöl und 31% günstiger als Erdgas. „Deutschland erzeugt Pellets regional und ist europaweit Marktführer bei der Produktion. Gerade angesichts geopolitischer Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten macht das die Haushalte hierzulande unabhängiger von Öl und Gas“, sagt Bentele.
Regionalpreise
Im Juli 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Nord- und Ostdeutschland kosten Pellets 382,04 Euro/t, gefolgt von Mitteldeutschland mit 385,70 Euro/t. In Süddeutschland beträgt der Tonnenpreis 389,88 Euro.
Größere Mengen (26 t) werden im Juli 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 366,31 Euro/t, Nord/Ost: 377,38 Euro/t und Süd: 375,52 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).
DEPI-Pelletpreis
Seit 2011 wird der DEPI-Pelletpreis monatlich veröffentlicht, bis Mai 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er gibt den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 für die jeweilige Abnahmemenge wieder (Lieferung im Umkreis von 50 km, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer) – deutschlandweit und in drei Regionen. Der DEPV bietet einen separaten DEPV-Pelletpreis für Netto-Lieferverträge an.

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