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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPV: Pelletpreis im Dezember deutlich unter Vorjahresniveau
Somit erhöht sich der Pelletpreis im Vergleich zu den Vormonaten November und Oktober um rund 2,5%, liegt aber deutlich unter dem Vorjahresniveau (Dezember 2023: 329,25 Euro). Eine Kilowattstunde klimafreundliche Wärme kostet derzeit 5,72 Cent pro. Der Preisvorteil gegenüber Erdgas liegt bei rund 46%, rund 40% sind es gegenüber Heizöl.
„Die Betreiber von Pelletheizungen haben lange gewartet, um ihre Lager aufzufüllen. Doch die vielerorts winterlichen Temperaturen in Verbindung mit den anstehenden Feiertagen haben die Nachfrage nun merklich erhöht“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPI. „Besonders deutlich ist diese Entwicklung in Süddeutschland, wo bundesweit gesehen die meisten Pelletheizungen betrieben werden. Doch auch hier bleibt der Preis weiterhin moderat“, berichtet Bentele. Das DEPI rät Verbrauchern ausschließlich zum Kauf zertifizierter Pellets mit dem ENplus-Siegel (Klasse A1). Der geprüfte Brennstoff sorgt bei höchster Qualität für effiziente und emissionsarme Wärme. Das schont langfristig die Heizungsanlage und den Geldbeutel.
Regionalpreise
Im Dezember 2024 ergeben sich beim Pelletpreis folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Süddeutschland liegt der Preis bei 280,37 Euro/t, gefolgt von Mitteldeutschland mit einem Durchschnittspreis von 284,09 Euro/t. In Nord- und Ostdeutschland beträgt der Preis pro Tonne 298,81 Euro. Größere Mengen (26 t) werden im Dezember 2024 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 264,99 Euro/t, Mitte: 270,05 Euro/t und Nord/Ost: 283,82 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).
DEPI-Pelletpreis
Seit 2011 wird der DEPI-Pelletpreis monatlich veröffentlicht, bis August 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er gibt den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 für die jeweilige Abnahmemenge wieder (Lieferung im Umkreis von 50 km, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer) – deutschlandweit und in drei Regionen. Der DEPV bietet einen separaten DEPV-Pelletpreis für Netto-Lieferverträge an.

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