- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- DEPV: Pelletpreis im August gestiegen
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPV: Pelletpreis im August gestiegen
Gegenüber dem Vormonat ist der Preis damit um rund 10% gestiegen. Gleichzeitig bleiben Pellets deutlich günstiger als fossile Energien: Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt aktuell bei rund 35%, gegenüber Erdgas bei etwa 24%.
Der Preisanstieg fällt für die Sommermonate ungewöhnlich deutlich aus. Grund dafür ist unter anderem die derzeit geringere Verfügbarkeit von Sägespänen, dem wichtigsten Rohstoff für die Pelletproduktion. Aufgrund der schwachen Baukonjunktur ist der Einschnitt in den Sägewerken deutlich reduziert und es fallen weniger Sägespäne an, die als Rohstoff für die Pelletproduktion benötigt werden. Gleichzeitig sind weitere Kosten, etwa für Personal und Transport, gestiegen. Das aktuelle Preisniveau liegt damit über dem Niveau der vergangenen beiden Jahre.
Wer mit Pellets heizt, profitiert trotzdem weiterhin von einer wirtschaftlich attraktiven Wärmeversorgung. Im langjährigen Durchschnitt seit 2015 waren Pellets rund 25% günstiger als Heizöl und fast 31% günstiger als Erdgas. „Auch wenn die Preise aktuell höher liegen: Wer langfristig mit Pellets heizt, hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich weniger für seine Wärme bezahlt als bei Öl oder Gas“, so DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele.
Regionalpreise
Im August 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Süddeutschland liegt der Preis bei 429,45 Euro/t. Es folgt Nord- und Ostdeutschland mit 419,19 Euro/t, gefolgt von der Region Mitteldeutschland, wo der Tonnenpreis 422,97 Euro beträgt. Größere Mengen (26 t) werden im August 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd 415,42 Euro/t, Nord/Ost: 406,34 Euro/t und Mitte: 402,32 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.