Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DEPV: Leichter Preisanstieg für Holzpellets

Bei sinkenden Temperaturen und steigendem Wärmebedarf ist der Preis für Holzpellets im Januar leicht gestiegen.

Basis: Verbraucherpreise für die Abnahme von 33.540 kWh Gas (Ho), 3.000 l Heizöl EL (Hu: 10kWh/l) bzw. 6 t Pellets ENplus A1 (Hu: 5 kWh/kg, inkl. MwSt. und sonstige Kosten). Quellen: Deutsches Pelleinstitut GmbH, Brennstoffsiegel (Heizöl- und Erdgaspreise), esyoil (Heizölpreise). Grafik: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V., Stand Januar 2018.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet, kosten Pellets im Bundesdurchschnitt 251,34 EUR pro t bei 6 t Abnahme. Das sind 2,4% mehr als im Vormonat und 3,8% mehr als im Januar 2017. Entsprechend beträgt der Preis für ein Kilogramm Pellets 25,13 Cent und für eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 5,03 Cent. Pellets haben einen Preisvorteil von rund 18% zu Heizöl und von rund 14% zu Erdgas.

„Im Winter ist der Pelletpreis immer etwas höher als im Sommer“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Branchenverbandes DEPV. „Privatkunden sollten ihren Jahresbedarf daher außerhalb der Heizsaison ordern.“ Durch die hohe Pelletproduktion in Deutschland ist auch im Winter die Versorgung gesichert. In der kalten Jahreszeit kann es jedoch durch witterungsbedingte Einschränkungen bei der Logistik zu längeren Lieferzeiten kommen.

2017 kosteten Pellets im Schnitt rund 240 EUR/t, wenn 6 t abgenommen wurden. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets lag damit bei 4,80 Cent. Heizöl war mit 5,71 Cent/kWh und Erdgas mit 5,92 Cent/kWh deutlich teurer.

Pellets mit hoher Qualität erkennen Heizungsbetreiber am ENplus-Zeichen. Bei der Zertifizierung werden Produktion, Lagerung und Lieferung der Pellets kontrolliert. Nach ENplus zertifizierte Händler findet man unter www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Januar 2018 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): In Mitteldeutschland sind Pellets mit 249,72 Euro/t im Januar am günstigsten. In Süddeutschland kostet die gleiche Menge 251,36 Euro/t und in Norddeutschland 255,40 Euro/t.

Größere Mengen (26 t) wurden im Januar 2018 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 235,06 Euro/t, Mitte: 230,39 Euro/t, Nord/Ost: 232,38 Euro/t (alle inkl. MwSt.). (Quelle: DEPV)

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