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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPV: Holzpellets und Wärmepumpen bringen die Energiewende voran
Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) haben sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit verständigt. Ziel ist es, die Anteile erneuerbarer Wärme zu erhöhen, um die Energiewende auch im Gebäudebereich voranzubringen. „Wärmepumpen und Pelletfeuerungen sind die wesentlichen Technologien zur vollständigen Umsetzung der Energiewende am Heizungsmarkt“, betonen die Vorsitzenden der beiden Fachverbände Paul Waning (Bundesverband Wärmepumpe, BWP) und Andreas Lingner (Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband, DEPV). „Beide Systeme eignen sich bestens auch gemeinsam in bivalenten bzw. hybriden Systemen, um fossile Heizsysteme vollständig zu ersetzen, und zwar im Neubau wie im Bestand.“
Mit rund 60% wird der Großteil der Endenergie in Deutschland zur Wärmegewinnung aufgewandt. Die Energiewende müsse deshalb auch am Heizungsmarkt an Geschwindigkeit aufnehmen, wenn die ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland erreicht werden sollen. Dies gelte nicht nur für den Neubau, sondern auch für den Gebäudebestand, wo der Großteil der Heizenergie verbraucht wird, betonen die beiden Verbandsvorsitzenden.
Besonders mit Holzpellets und Wärmepumpen lassen sich effektiv große Mengen an CO2 einsparen. Der Staat zahlt daher über das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien am Wärmemarkt (MAP) attraktive Zuschüsse für Verbraucher, wenn sie beim Heizungstausch nicht dem Irrtum unterliegen, wegen momentan niedriger Preise für Heizöl ihre private Energiewende zu verschieben. Für den Einbau einer Pelletheizung werden momentan mindestens 4.200 Euro gezahlt, für eine Wärmepumpe mit Erdsonde mindestens 4.500 Euro. Bei der Kombination der beiden oder mit Solarthermie erhöht sich die Förderung deutlich. (DEPV)

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