Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DEPV: Heizöl im Jahresschnitt 6,5% teurer als Holzpellets!

Der Preis für Holzpellets steigt zum Jahresende leicht an, bleibt aber für das gesamte Jahr 2016 deutlich unter dem Ölpreis.

Der Preis für Holzpellets steigt zum Jahresende leicht an, bleibt aber für das gesamte Jahr 2016 deutlich unter dem Ölpreis. Mit durchschnittlich 235,17 Euro pro t sind Pellets in Deutschland im Dezember 2,2% teurer als im Vormonat, aber 2,1 Prozent günstiger als 2015. Das berichtet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) in seiner monatlichen Preismeldung. Der Dezember-Preis gilt bei einer Abnahmemenge von 6 t und entspricht einem Kilopreis von 23,52 Cent bzw. 4,70 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets. Damit beträgt der aktuelle Preisvorteil zu Erdgas rd. 25% und zu Heizöl 18%.

Im Jahresdurchschnitt zahlten Heizungsbetreiber 2016 für eine Tonne Pellets 230,84 Euro, was 4,62 Ct/kWh entspricht. Das sind 4,4% weniger als 2015. Heizöl war im Schnitt mit 4,92 Ct/kWh 6,5% teurer als Holzpresslinge, Gas mit durchschnittlich 5,85 Ct/kWh sogar 26,6% teurer. Holzpellets waren zuletzt 2010 so günstig.

„Anders als bei fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas wird der Pelletpreis nicht von Spekulationen beeinflusst, sondern vom Holzpreis“, betont Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV. "Holzpellets bestehen zu über 90 Prozent aus Sägereststoffen, die hierzulande als Koppelprodukt der Sägewirtschaft ausreichend zur Verfügung stehen und eine dauerhaft gute Versorgungslage für Pelletnutzer sichern.“

Die Pelletlager beim Handel sind gefüllt und für einen Wintereinbruch gut gerüstet. Der Branchenverband rät Verbrauchern, ausschließlich zu zertifizierter Ware für den Pelletkessel und den Pelletkaminofen. Das ENplus-Siegel ist hierfür eine gute Orientierungshilfe. Bezugsadressen gibt es unter www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise
Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Dezember 2016 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): In Süddeutschland sind Pellets mit 234,12 Euro/t im Dezember am günstigsten. Dieselbe Menge ist in Mitteldeutschland für 234,81 Euro/t und in Nord- und Ostdeutschland für 237,37 Euro/t erhältlich.

Größere Mengen (26 t) wurden im Dezember 2016 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 219,84 Euro/t, Mitte: 220,58 Euro/t, Nord/Ost: 217,42 Euro/t (alle inkl. MwSt.).

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