Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DEPV: Deutsche Pelletproduktion auch im dritten Quartal mit Rekord

Die deutschen Produzenten von Holzpellets haben erneut und mit großem Abstand einen neuen Rekord erzielt. Die Produktion im dritten Quartal 2019 stieg gegenüber dem zweiten Quartal um 9,0%.

Die Holzpelletproduktion in Deutschland 2016-2019. Bild: DEPl

Mit 740.000 Tonnen (t) Pellets haben die deutschen Produzenten von Holzpellets erneut und mit großem Abstand einen neuen Rekord erzielt. Die Produktion im dritten Quartal 2019 wurde gegenüber dem zweiten Quartal um 9,0% bzw. 71.000 t gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (608.000 t) ist das sogar ein Plus von 21,7% bzw. 132.000 t. Damit wurden in diesem Jahr bereits über 2 Mio. t der kleinen Presslinge in Deutschland hergestellt. Seit einem Jahr wird jedes Quartal ein neuer Höchstwert erzielt.

Erweiterte Kapazitäten an vielen Standorten sowie das gute Rohstoffangebot machen diese Mengen möglich. Dass viel trockenheitsbedingtes Schadholz im Markt ist, zeigt der deutlich erhöhte Anteil an nicht-sägefähigem Rundholz als Rohstoff für Pellets. Lag er in den letzten Jahren durchweg im niedrigen einstelligen Bereich, stieg er im dritten Quartal auf 12,2%. Das zeigt auch der hohe Nadelholzanteil von 98,1%. 97,5% der deutschen Pellets entsprechen der höchsten Qualitätsklasse ENplus A1. Wie schon im zweiten Quartal wird rund ein Viertel als Sackware gehandelt. Der Exportanteil beträgt 17,3%. (DEPV)

 

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