Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DEPV: 10% mehr Holzpellets produziert

Aufgrund seiner reichhaltigen Ausstattung mit Roh- und Resthölzern ist Deutschland europaweit bei der Herstellung von Holzpellets führend. Das belegt auch die Statistik der Pelletproduktion im ersten Halbjahr 2018, in dem bundesweit mit rd. 1,18 Mio. t so viele Holzpellets wie noch nie in einem solchen Zeitraum hergestellt wurden.

Holzpelletproduktion im 1. Halbjahr 2018 mit Rekordwert. Grafik: DEPI.

Laut Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) handelt es sich hierbei um ein Plus von 10% bzw. rd. 107.000 t gegenüber dem Vorjahr (1,07 Mio. t). Die deutsche Pelletproduktion lässt sich eindeutig beschreiben: 97,9% entsprechen der Qualitätsklasse ENplus A1. Nadelholz ist die Hauptrohstoffquelle (96,8%) und Sägenebenprodukte (94,7 Prozent) sind der bevorzugte Rohstoff.

„Die deutsche Pelletbranche nimmt die Energiewende am Wärmemarkt weiterhin sehr ernst. Auch wenn die Marktentwicklung bei den Heizungen stockt, sorgen die Pelletwerke kontinuierlich für eine über die Versorgungssicherheit hinausgehende Produktionsmenge. Die Rohstofflage ist gut, die Qualität durchgängig hochwertig. Wir könnten deutlich mehr Pelletfeuerungen auf nachhaltiger Basis versorgen“, betont DEPV-Geschäfts-führer Martin Bentele.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 12,8% bislang mehr Pellets exportiert (2017 = 9,4%). Der Anteil an Sackware liegt mit 21% auf Vorjahresniveau. Für das zweite Halbjahr rechnet der Branchenverband weiterhin mit einer Produktion in dieser Größenordnung, so dass die im Februar vom DEPV prognostizierte Jahresproduktionsmenge von 2,3 Mio. t Pellets erreicht wird.

„Die Branche bereitet sich jetzt auf die Heizsaison vor und füllt die Lager“, sagt DEPV-Geschäftsführer Bentele. „Das sollten Privatkunden jetzt auch machen, so lange sich die Preise noch auf dem günstigen Sommerniveau befinden.“ (Quelle: DEPI)

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