- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- DEPI: Pelletpreis zieht im November an
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPI: Pelletpreis zieht im November an
„Ein Preisanstieg im Herbst ist grundsätzlich typisch, da sich der Markt mit Beginn der Heizsaison üblicherweise kontinuierlich belebt. Wer es versäumt hat, in Frühjahr und Sommer sein Lager zu befüllen, muss in der Heizperiode nachfüllen und bezahlt hierbei höhere Preise“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „In diesem Jahr fällt der Anstieg etwas stärker aus, was unter anderem auf höhere Kosten in der Produktion und Logistik zurückzuführen ist.“
Dennoch ist die langfristige Preisentwicklung bei Holzpellets nach wie vor deutlich stabiler als bei fossilen Energien: „Pellets bleiben ein verlässlicher, breit verfügbarer und kostengünstiger heimischer Brennstoff. Wer sein Lager frühzeitig füllt, profitiert weiterhin von günstigeren Preisen und einer klimafreundlichen Wärmeversorgung.“
Regionalpreise
Im November 2025 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Mitteldeutschland kosten Pellets 386,77 Euro/t, gefolgt von Süddeutschland mit 395,15 Euro/t. In Nord- und Ostdeutschland beträgt der Tonnenpreis 397,17 Euro.
Größere Mengen (26 t) werden im November 2025 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 367,78 Euro/t, Süd: 377,41 Euro/t und Nord/Ost: 382,04 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).
DEPI-Pelletpreis
Seit 2011 wird der DEPI-Pelletpreis monatlich veröffentlicht, bis März 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er gibt den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 für die jeweilige Abnahmemenge wieder (Lieferung im Umkreis von 50 km, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer) – deutschlandweit und in drei Regionen. Der DEPV bietet einen separaten DEPV-Pelletpreis für Netto-Lieferverträge an.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.