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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DEPI: Pelletpreis bleibt im September niedrig
Pelletheizer zahlen derzeit 5,48 Cent pro Kilowattstunde klimafreundlicher Wärme. Der Preisvorteil gegenüber Erdgas liegt bei rund 45%, rd. 40% sind es gegenüber Heizöl. Die Preisersparnis fällt für letzteres etwas geringer aus, was auf den ebenfalls deutlich gefallenen Heizölpreis zurückzuführen ist.
„Das abrupte Ende des Sommers mit vielerorts kühlen Temperaturen zeigt ganz deutlich, dass die Heizsaison unmittelbar bevorsteht. Ein guter Zeitpunkt, um den Füllstand des Pelletlagers zu kontrollieren“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPI. Beim derzeitigen Preisniveau empfiehlt er, sich jetzt für den Winter zu bevorraten. Verbrauchern rät Bentele zudem, aufmerksam bei der Wahl ihres Pelletlieferanten zu sein: „Die Gefahr auf Fake-Shops beim Pelletkauf reinzufallen ist leider auch in unserer Branche immer höher.“ Er empfehle bei bekannten und zuverlässigen Händlern mit ENplus-Zertifikat vor Ort zu bestellen. Das ENplus-Zertifikat mit individueller ID-Nummer stellt die Qualität der Presslinge von der Herstellung bis ins Lager sicher, sodass die Heizung oder der Pelletkaminofen einwandfrei laufen. Lockangebote im Internet sollten Verbraucher hingegen ignorieren. Wer Zweifel hat, kann die Kontaktdaten des Lieferanten immer mit der Liste der zertifizierten Unternehmen auf der ENplus-Webseite abgleichen.
Regionalpreise
Im September 2024 ergeben sich beim Pelletpreis folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Nord- und Ostdeutschland liegt der Preis bei 265,57 Euro/t, gefolgt von Süddeutschland mit einem Durchschnittspreis von 272,44 Euro/t. Mitteldeutschland beträgt der Preis pro Tonne 272,59 Euro. Größere Mengen (26 t) werden im September 2024 zu folgenden Konditionen gehandelt: Nord/Ost: 252,29 Euro/t, Süd: 255,69 Euro/t und Mitte: 257,12 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).

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