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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Demeter: Verzichtet in der Schweiz auf den Einsatz von Spinosad
Spinosad ist ein Insektizid, das gegen verschiedene Arten der Fruchtfliegen und verschiedene Arten von Raupen eingesetzt wird. Auch der Kartoffelkäfer wird damit bekämpft. Spinosad fällt unter die Rubrik Kontaktgifte. Das bedeutet: Alle Insekten, die mit dem Mittel in Berührung kommen, sterben. So auch die Nützlinge und Bienen. Bei Demeter Schweiz war der Einsatz in den letzten Jahren schon stark eingeschränkt worden und mit vielen Auflagen belegt. Die Praxis zeigte, dass das Insektizid nur in Notsituationen angewandt wurde, um eine Kultur zu retten.
Strengste Regulierung bei Demeter
Aus diesen Gründen hat die Kommission für Richtlinienfragen den Einsatz von Spinosad in der Schweiz ab dem 1. Januar 2022 verboten. Dieser Entscheid wurde im Zuge von Richtlinenänderungen beschlossen.
In der konventionellen Landwirtschaft ist Spinosad ein zugelassenes Mittel. Für Bio-Betriebe gilt die Betriebsmittelliste vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL. Diese besagt, dass Spinosad nur eingesetzt werden darf, wenn keine Blüten in der Kultur sind, damit Nützlinge weniger geschädigt werden. (Demeter)

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