- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Delikate Rübe: Bodenkohlrabi
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Delikate Rübe: Bodenkohlrabi
Am ehesten wird man ihn auf dem Wochenmarkt finden. Im Detailhandel hat er oft keinen fixen Platz im Sortiment. Die Rede ist vom Bodenkohlrabi. Die gelbfleischige Rübe ist weniger bekannt als Herbstrüben und Kohlrabi, aus denen der Bodenkohlrabi durch Kreuzung entstanden ist.
Dabei ist Bodenkohlrabi eine Delikatesse. Aus ihm lassen sich schmackhafte Eintöpfe zubereiten. Man kann ihn zu Suppen verarbeiten oder als Salat servieren. Durch das Kochen bekommt er einen aromatisch süßlichen Geschmack.
Früher weit verbreitet
Bodenkohlrabi ist im Anbau äußerst anspruchslos und gedeiht auf allen Böden. Das Gemüse wächst schnell, ist ertragsreich und lagerfähig. Obendrein ist Bodenkohlrabi gesund. Er enthält unter anderem Kalzium, Provitamin A sowie weitere Vitamine.
Bodenkohlrabi haben entweder gelbes oder weißes Fleisch. Die gelbfleischigen Rüben werden als Gemüse genutzt; die weißfleischigen Rüben heißen Kabis- oder Kohlrüben und werden den Tieren verfüttert. In Kriegs- und Hungerjahren erlangte der Bodenkohlrabi seine größte Bedeutung. Vor allem im Ersten Weltkrieg wurde er als Kartoffelersatz und zur Fütterung von Tieren genutzt. Gesät wird der Bodenkohlrabi im Juli. Er muss im Spätherbst nicht gleich geerntet werden, weil er Temperaturen von bis minus 10 Grad Celsius unbeschadet übersteht. Der Bodenkohlrabi wird vor dem ersten harten Frost geerntet und eingelagert.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.