Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Dehne Wiesmoor: Kauft zwei Gärtnereien

Der Wiesmoorer Topfpflanzenproduzent Dehne Topfpflanzen erweitert seine Produktionsflächen durch Kauf zweier Gärtnereien auf 10 Hektar Gewächshausfläche.

Dehne Topfpflanzen - Außenansicht Betrieb 5. Bild: Dehne Topfpflanzen.

Dehne Topfpflanzen, Wiesmoor, hat seine Gewächshausflächen um rund 20.000 qm (2 ha) erweitert. Lars Dehne, geschäftsführender Gesellschafter der Dehne Topfpflanzen GmbH & Co. KG, hat zum 01. November 2017 zwei zum Verkauf stehende Unterglasbetriebe erworben. Bei den erworbenen Betrieben handelt es sich um einen gewachsenen, solide gebauten Topfpflanzenbetrieb und um einen größeren modernen Topfpflanzenbetrieb mit einem teilautomatisierten Mobilcontainersystem. Zu den erworbenen Gärtnereien gehören rund 5,5 Hektar Betriebsflächen.

Durch den Zukauf der beiden Betriebe kann Dehne Topfpflanzen die Beetpflanzenproduktion erheblich ausweiten und das jetzt schon außergewöhnlich breite Produktspektrum um weitere Produkte ergänzen. „Der Zukauf bedeutet für uns, dass wir endlich die gesteigerte Nachfrage unserer treuen Stammkunden und den Bedarf einiger Neukunden bedienen können“, sagt Lars Dehne. „Außerdem haben wir mehrere Bestandskunden, die bei einigen Produkten mit ihren bisherigen Lieferanten unzufrieden sind und in Zukunft diese Produkte von uns produzieren lassen möchten. Dabei geht es vor allem auch um Pflanzen, die wir heute noch nicht produzieren. Auch auf diese Kundenwünsche können wir nun verstärkt eingehen“, so Dehne.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt sei die Tatsache, dass man durch Kulturverlagerungen zwischen den fünf Betriebsstandorten innerbetriebliche Synergieeffekte heben kann, da nun die Produktion von Pflanzen im 12 cm Topf in einem Betrieb konzentriert werden kann. Alle Gärtnereistandorte seien außerdem Teil des Energie-Clusters „Gärtnersiedlung Wiesmoor-Hinrichsfehn“. „Auch die beiden zusätzlichen Betriebe sind an das Fernwärmenetz des Biomasseheizkraftwerks angeschlossen, aus dem wir rund 97% unseres gesamten Wärmebedarfs beziehen“, erläutert Dehne. Auch personell habe man sich schon entsprechend verstärkt und zwei weitere Gärtnermeister, zusätzliche Fachkräfte und einige Teilzeitkräfte eingestellt.

Durch diese Erweiterung verfügt das Unternehmen nun insgesamt über rund 100.000 qm (10 ha) moderne Gewächshausflächen und zählt damit zu den leistungsstärksten Topfpflanzenproduzenten Deutschlands. „Beide Betriebe sollen in Kürze wieder in Produktion gehen, die umfangreichen Reinigungs- und Renovierungsarbeiten sowie die Reparatur- und Umbaumaßnahmen werden in Kürze abgeschlossen sein“, so Dehne.

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