Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DBV: Unterstreicht Notwendigkeit eines nachhaltigen Pflanzenschutzes

"Als nachhaltig wirtschaftende Ackerbauern setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis ein. Dies muss auch für den zugelassenen Wirkstoff Glyphosat gelten", erklärte Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Bauernverbandes und Vorsitzender des Fachausschusses für Getreide des Deutschen Bauernverbandes (DBV) anlässlich der aktuellen Diskussion um diesen Wirkstoff.

„Als nachhaltig wirtschaftende Ackerbauern setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis ein. Dies muss auch für den zugelassenen Wirkstoff Glyphosat gelten“, erklärte Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Bauernverbandes und Vorsitzender des Fachausschusses für Getreide des Deutschen Bauernverbandes (DBV) anlässlich der aktuellen Diskussion um diesen Wirkstoff. Zur Erzeugung gesunder Lebens- und Futtermittel gehöre auch die sachgerechte Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, deren Anwendung aufgrund wissenschaftlicher Prüfungen und der amtlichen Zulassung gesetzlich erlaubt ist. Auch im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz, der die Vorgabe enthält, bis zum Jahr 2018 sektor- oder kulturartenspezifische Leitlinien zum Integrierten Pflanzenschutz vorzulegen, diskutiere der Berufsstand den gezielten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, erklärte Vogel.

Der Wirkstoff Glyphosat zur Bekämpfung von Unkräutern wird vor allem in Verbindung mit der konservierenden Bodenbearbeitung eingesetzt. „Doch die derzeitige Diskussion über den Wirkstoff ist längst emotionalisiert und fern einer seriösen fachlichen Auseinandersetzung“, stellte Vogel fest. Nach seiner Einschätzung wird nicht mehr über den Wirkstoff selbst diskutiert. Vielmehr werde Glyphosat als Symbol benutzt, um den modernen Pflanzenschutz als Teil des heutigen Ackerbaus grundsätzlich in Frage zu stellen.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO hatte vor kurzem Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Glyphosat geäußert. Diese Bedenken stehen im Widerspruch zu den einhelligen Erkenntnissen nationaler und internationaler Bewertungsbehörden und auch einiger WHO-Gremien, wie dem Joint Meeting on Pesticide Residues. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte vor kurzem eine Auswertung zahlreicher Studien veröffentlicht, die keine Anhaltspunkte von gesundheitlichen Schäden belegten. (DBV)

Link zur BfR-Auswertung: www.bfr.bund.de/cm/343/loest-glyphosat-krebs-aus-divergierende-bewertungen-innerhalb-der-who-sollen-durch-expertengruppe-aufgeklaert-werden.pdf 

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