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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Rukwied fordert mehr Flächenschutz
Beim Ausbau der Stromtrassen, bei der Energiewende und bei anderen Bauvorhaben muss nach Auffassung des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, wirksamer auf den Schutz landwirtschaftlicher Flächen geachtet werden. „Es geht um die Begrenzung von Flächenverlust, sonst gibt es in 150 Jahren keine Landwirtschaft mehr. Wir fordern bei Baumaßnahmen, zuerst brach liegende, betonierte Flächen zu nutzen und einen Finanzausgleich in bestehenden Naturschutz zu stecken, statt weitere Naturschutzgebiete auf wertvollem Acker zu schaffen“, sagte der Bauernpräsident gegenüber der BILD-Zeitung (23.07.2013). Aus Gründen des Flächenschutzes und Flächenbedarfs lehnt der Bauernverband auch Solaranlagen auf Äckern ab. „Das lehnen wir ab, der Solar-Irrsinn in der Fläche muss aufhören. Unsere Forderungen dazu liegen Umweltminister Altmaier und Agrarministerin Aigner längst vor. Solar gehört auf die Dächer“, erklärte Rukwied gegenüber "BILD".
Rukwied appellierte auch, die Hilfen an hochwassergeschädigten Landwirte jetzt zügig auszuzahlen. Die deutsche Landwirtschaft habe einen Schaden von einer halben Milliarde Euro erlitten. „Da muss die Bundesregierung jetzt mit Vollgas ran“, so Rukwied. Rund 340.000 Hektar Acker und Grünland seien überflutet worden, die Ernte total zerstört. Die betroffenen Bauernfamilien treffe das Hochwasser existenziell. Insgesamt seien dies 3% der landwirtschaftlichen Fläche, weshalb das Hochwasser auf Lebensmittelpreise und Versorgung kaum Auswirkungen habe. (DBV)

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