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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Kritisiert Präsentation im EU-Parlament
„Fast drei Monate nach Vorstellung ihres Entwurfes zu einer neuen Verordnung zum nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (SUR) hat die EU-Kommission gegenüber dem Parlament und der Öffentlichkeit keine Folgenabschätzung vorgelegt. Es fehlt weiter eine mit konkreten Daten untermauerte Begründung für die vorgeschlagenen Einschränkungen. Die Kommission beklagt einerseits die schlechte Verfügbarkeit von Daten über die Wirkungen, welche gemäß der Pflanzenschutzmittel-Richtlinie von 2009 (SUD) erhoben wurden.
Andererseits behauptet sie, dass die SUD nicht ausreichend umgesetzt wurde. Wie man auf Grundlage nicht vorhandener Daten derart weitreichende Vorschläge unterbreiten kann, welche die europäische Landwirtschaft grundlegend einschränken würden, darauf bleibt die Kommission eine Antwort schuldig. Die zentrale Frage der Ernährungssicherheit wurde lediglich in einem Nebensatz erwähnt, auch die Gefahr der Verdrängung der Produktion in Drittländern mit niedrigeren Umweltstandards (Leakage-Effekte) waren kein Thema. Das ist nicht akzeptabel. Die Art und Weise wie sich die Kommission beim Thema Pflanzenschutz einer faktenbasierten Diskussion verweigert, ist unverantwortlich. Das ist Bad Governance", erklärt Hemmerling. (DBV)

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