Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DBV: Kritisiert Kabinettsbeschluss zum Mindestlohn

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, kritisiert den Beschluss des Bundeskabinetts, den Mindestlohn ohne Ausnahmen für die Landwirtschaft in zwei Schritten auf 14,60 Euro anzuheben in aller Deutlichkeit.

Rukwied: "Mindestlohn wird landwirtschaftliche Betriebe zum Ausstieg zwingen".

"Diese massive Anhebung des Mindestlohns wird landwirtschaftliche Betriebe zum Ausstieg aus arbeitsintensiven Kulturen zwingen. Wir Bauern werden den Wettbewerb innerhalb der EU nicht bestehen können. Das wird zu einer weiteren Produktionsverlagerung ins Ausland führen. Dieser Mindestlohn hat das Potenzial, den Anbau von Obst, Gemüse und Wein aus Deutschland zu verdrängen. Die Erzeugung in Deutschland ließe sich nur über deutliche Preissteigerungen halten, diese werden am Markt aber nicht bezahlt. Wir brauchen daher eine Sonderregelung für saisonal Beschäftigte in der Landwirtschaft", sagt Rukwied.

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