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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: "Keine Steuererhöhungen bei Agrardiesel!"
Der Deutsche Bauernverband (DBV) lehnt vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen Steuererhöhungen für Agrardiesel kategorisch ab. „Wer die Agrardiesel-Regelung in Frage stellt, belastet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft“, erklärt DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. „Deutschland hat mit 25,6 Cent pro Liter bereits heute einen der höchsten Agrardieselsteuersätze in Europa“, stellte Krüsken fest. So zahlen beispielsweise die Landwirte in Dänemark 5,8 Cent, in Frankreich 7,2 Cent, in Spanien 7,9 Cent, in Großbritannien 12,9 Cent und in Italien 13,6 Cent je Liter Agrardiesel. Der DBV fordert daher eine EU-Harmonisierung der Agrardieselsteuersätze auf dem niedrigen europäischen Niveau.
Krüsken weist darauf hin, dass neben der Landwirtschaft auch andere Branchen aus Wettbewerbsgründen einen besonderen Steuersatz für Kraftstoffe erhalten. Zu nennen seien hier neben der Luftfahrt auch Seehäfen und Werften, die Diesel sogar zum Steuersatz Null bzw. von Heizöl (6,1 Cent/Liter) erhalten.
In der Diskussion ist auch eine stärkere Förderung des Einsatzes von Biokraftstoffen und Pflanzenölen. Dies wäre keine vollwertige und praktikable Alternative und zudem mit weiteren Steuerausfällen von bis zu 480 Mio. Euro verbunden, da dann die bisherigen Einnahmen aus der Agrardieselbesteuerung entfallen würden, erklärte Krüsken. (DBV)

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