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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Investitionsförderung muss erhalten bleiben
Beim Deutschen Bauernverband (DBV) stößt es auf Unverständnis, dass sich bei der Agrarministerkonferenz im baden-württembergischem Schöntal nur die Hälfte der Bundesländer klar zur Förderung einer leistungsfähigen und wettbewerbsfähigen Landwirtschaft bekannt und für die Fortführung bewährter Maßnahmen ausgesprochen habe. Demgegenüber will das BMELV die Investitionsförderung allein auf besonders tierartgerechte Haltungsverfahren beschränken. Da sich viele Bundesländer noch nicht abschließend entschieden haben, hofft der DBV darauf, dass sich bei der im Dezember anstehenden Beschlussfassung durch den Planungsausschuss für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (PLANAK) eine breite Mehrheit der Länder für die Beibehaltung einer starken Regelförderung beim einzelbetrieblichen Investitionsförderprogramm finden werde. Auch die Förderung von überbetrieblichen Beregnungs- und Wasserspeicherungsanlagen, für die sich bereits mehrere Bundesländer ausgesprochen haben, müsse in bestehender Form fortgeführt werden.
Der DBV fordert im Hinblick auf die PLANAK-Sitzung ferner ein klares Bekenntnis zur Fortführung der erhobenen Parameter beim Tiermonitoring für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen. Das bestehende System trage erheblich zur Verbesserung der Tiergesundheit, des Tierwohls, der Nachhaltigkeit und damit Ressourceneffizienz sowie dem Umwelt und Naturschutz bei. Die bisherige Fördermöglichkeit von Maßnahmen zur Verbesserung der genetischen Qualität landwirtschaftlicher Nutztiere im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" müsse ebenso beibehalten und gegebenenfalls ergänzt werden, heißt es beim DBV. (DBV)

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