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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Interesse am Ökolandbau wächst weiter
Unter diesen 20% der Landwirte, die eine Umstellung in Betracht ziehen, können sich 18,7% eine Umstellung vielleicht vorstellen. 1,3% planen die Umstellung fest ein. In Süddeutschland sind sogar 27,5% der Betriebe offen für eine Umstellung. Besonders kleinere Betriebe unter 50 Hektar interessieren sich für den Ökolandbau.
Für eine Umstellungsentscheidung sind den Befragten Absatzsicherheit, höhere Preise und eine bessere Förderung besonders wichtig.Bei einer Fortschreibung des durchschnittlichen Nachfragewachstums der letzten zehn Jahre würde marktseitig in den nächsten zehn Jahren ein Anteil von 20% Ökolandbau erreicht werden. Nach einem Wachstumssprung in 2020 hat sich 2021 das Nachfragewachstum nach den Marktdaten wieder im mittleren einstelligen Bereich der Vorjahre bewegt. Während auf der Nachfrageseite somit Grund zum Optimismus besteht, drohen dem heimischen Ökolandbau Wachstumsbremsen aus der nationalen Umsetzung der Agrarpolitik und einer überregulierenden Öko-Gesetzgebung der EU.
Der DBV fordert daher im nationalen Strategieplan der Bundesregierung deutliche Korrekturen bei der Kombinierbarkeit der neuen Öko-Regelungen in der ersten Säule mit der Ökolandbauförderung und den Agrarumweltmaßnahmen in der zweiten Säule. Eine verlässliche Förderung ist neben stabilen Absatzmöglichkeiten die Voraussetzung, damit der anhaltende Öko-Boom von den deutschen Landwirten genutzt werden kann. Gefordert ist auch eine rasche Reform der EU-Gesetzgebung für den Ökolandbau. (DBV)

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