Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DBV: Insektenschutzpaket im Bundestag anpassen

Vor der ersten Lesung des Bundesnaturschutzgesetzes im Deutschen Bundestag (am 15.04.) als ersten Teil des Insektenschutzpaketes, weist der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, erneut auf die weitreichenden Folgen des Insektenschutzpakets für die deutsche Landwirtschaft hin und fordert eine deutliche Nachbesserung im parlamentarischen Verfahren.

"Dieses Insektenschutzpaket wird jedoch viele landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Existenz gefährden." Bild: GABOT.

„Wir deutschen Bauern stehen zum Insektenschutz, dieser muss aber praxistauglich, naturschutzfachlich geeignet und verhältnismäßig sein. Dieses Insektenschutzpaket wird jedoch viele landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Existenz gefährden.

Keiner braucht Bienen mehr als wir Landwirte, aber dieses Insektenschutzpaket hilft weder den Insekten noch den Bauern. Ohne substantielle Korrekturen sind die erfolgreichen und kooperativen Länderinitiativen zum Insektenschutz zum Scheitern verurteilt. Umso mehr ist jetzt der Deutsche Bundestag gefordert, im weiteren Verfahren die Fehler im Insektenschutzpaket im Sinne der Bauern zu korrigieren und die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Naturschutz eindeutig vor die rückwärtsgewandte Strategie von Verboten und Schutzgebietsausweisungen zu stellen. Diesem Gesetzesvorhaben fehlt eine ehrliche und detaillierte Folgenabschätzung zu den Gebietskulissen.

Diese Daten sind erforderlich für einzelne Regelungen, zu betroffenen Betrieben und der zu erwartenden Auswirkungen auf Produktion, wirtschaftliche Perspektiven, Versorgungssicherheit, Konsequenzen für Verhältnis von Naturschutz und Landwirtschaft“, so Bauernpräsident Rukwied. (DBV)

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