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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV im Gespräch mit der Politik: Rahmenbedingungen verbessern
Zum Parlamentarischen Abend des Deutschen Bauernverbandes (DBV) begrüßte DBV-Präsident Joachim Rukwied die Vorsitzende des Bundestags-Agrarausschusses Gitta Connemann, die Agrarsprecher der Fraktionen und über 50 Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen sowie deren engste Mitarbeiter. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Bildungsministerin Johanna Wanka sowie Staatssekretäre der verschiedenen Ministerien mit ihren Mitarbeitern nutzten den Abend im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, um sich im Dialog mit der DBV-Spitze, den DBV-Fachexperten sowie den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der Landesverbände über die aktuellen politischen Anliegen der deutschen Landwirtschaft zu informieren.
„Der Deutsche Bauernverband ist der Anwalt und das Sprachrohr der Bauernfamilien in Deutschland.“ Das unterstrich die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Gitta Connemann anlässlich des Parlamentarischen Abends des Deutschen Bauernverbandes (DBV). „Das wird auch an der Präsenz des Parlaments an diesem Abend deutlich“. Das Motto der deutschen Bauern „Arbeit mit Leidenschaft“ vermittle sehr treffend das Engagement und die Leistungen der Bauernfamilien für die weltweit geschätzten Lebensmittel und für eine einmalige Kulturlandschaft. Connemann verwahrte sich gegen Pauschalkritik an der Landwirtschaft und gegen Begriffe wie „Massentierhaltung“ und „industrialisierte Landwirtschaft“, die zunehmend als Diffamierung benutzt werden, aber letztlich mehr mit Unkenntnis zu tun habe. Zur nationalen Umsetzung der Reform der EU-Agrarpolitik stellte Connemann klar, dass die Politik praxisorientierte Entscheidungen anstrebe. „Flächenstilllegungen durch die Hintertür werden wir nicht zustimmen. Auch die Möglichkeit eines Pflegeumbruchs für Grünland muss erhalten bleiben.“
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt betonte in seinem Grußwort gleichfalls die Notwendigkeit fairer politischer Rahmenbedingungen für deutsche Landwirtschaft. Es gelte, diese im Wettbewerb zu stärken. Die Politik der Bundesregierung schätze auch die Leistung der Bauern als Energiewirte, mit der eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung der Verbraucher gesichert werde. (DBV)

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