Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DBV: Gemeinsam für mehr blühende Vielfalt

Wie die Situation für die Biodiversität, die Imker und die Landwirte verbessert werden kann, war Thema einer Diskussion auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche.

Diskussion von Imkerbund und Bauernverband auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche. Bild: GABOT.

Bienen, Wildbienen und andere Insekten sind wichtig für die Bestäubung der Kultur- und Nutzpflanzen. Während in Deutschland die Honigbienen in den letzten Jahren zugenommen haben, sind Wildbienen und andere bestäubende Insekten weniger geworden. Wie die Situation für die Biodiversität, die Imker und die Landwirte verbessert werden kann, war Thema einer Diskussion von Deutschem Imkerbund, Deutschem Bauernverband und Fridays for Future Berlin auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche.

Dazu der stellvertretende Generalsekretär des DBV, Udo Hemmerling: „Wichtige Beiträge der Landwirtschaft zur Unterstützung der Biodiversität liegen in der Vielfalt der Nutzpflanzen, in speziellen Blühstreifen und Blühflächen und anderen Agrarumweltmaßnahmen. Landwirte erwarten eine Vereinfachung von Bürokratie und Kontrollen der Agrarumweltmaßnahmen, dann steigt die Bereitschaft zum Mitmachen.“

Der Präsident des Deutschen Imkerbundes, Torsten Ellmann: „Die biodiversitätsfördernden Leistungen von Imkern und Bauern müssen stärker anerkannt und wertgeschätzt werden. Auch Gemeinden und private Grundeigentümer und Gartenbesitzer können eine Menge für eine bessere Nahrungsgrundlage für Bienen und andere bestäubende Insekten tun.“ Ellmann wirbt für den Dialog: „Streit um die Sache ist manchmal notwendig, aber Zerstrittenheit bringt uns nicht weiter." (DBV)

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