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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Fordert 500 Mrd. Euro für eine starke GAP
„Für die Landwirtschaft und unsere Gesellschaft steht bei diesem Gipfel viel auf dem Spiel. Die vorgesehenen Kürzungen bei der Gemeinsamen Agrarpolitik und die faktische Auflösung ihrer bewährten Struktur gefährden den gemeinsamen Agrar- und Lebensmittelmarkt, unsere heimische Produktion, die Vitalität der ländlichen Räume und schlussendlich unsere Versorgungssicherheit. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe durch Inflation und fehlende Erlöse aber auch wachsende Anforderungen an Klima-, Umwelt- und Tierschutz sind Kürzungen des europäischen GAP-Budgets schlichtweg inakzeptabel. Wir erwarten von den Staats- und Regierungschefs und insbesondere von der Bundesregierung ein klares Signal: Für die Förderperiode 2028 bis 2034 braucht es ein eigenständiges und zweckgebundenes GAP-Budget von EU-weit 500 Mrd. Euro. Wird die GAP geschwächt zahlen Staat und Bürger am Ende drauf,“ sagt DBV-Präsident Joachim Rukwied.
Parallel zum EU-Gipfel in Brüssel versammelten sich die europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände von COPA-COGECA in Stockholm für den European Farmers Congress. Hier verabschiedeten die Verbände heute die Stockholmer Erklärung und fordern die Staats- und Regierungschefs der EU auf, die Landwirtschaft als strategischen Pfeiler für Ernährungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Sicherheit Europas anzuerkennen. Sie sprechen sich für eine starke, ausreichend finanzierte und weiterhin gemeinsame GAP nach 2027 aus, lehnen eine Renationalisierung der Agrarpolitik ab und verlangen mehr Planungssicherheit, Vereinfachungen sowie Investitionsanreize für landwirtschaftliche Betriebe und Genossenschaften. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, des Klimawandels und des anhaltenden Strukturwandels sei jetzt die Zeit, Europas landwirtschaftliches Fundament zu stärken, statt zu schwächen.

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