Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DBV: Förderstopp sendet falsches Signal

Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert den vorzeitigen Förderstopp im Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz und CO₂-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau (Bundesprogramm Energieeffizienz) zum 31. Mai 2026.

Der Förderstopp beim Bundesprogramm Energieeffizienz sendet ein falsches Signal, sagt der DBV. Bild: GABOT.

Steffen Pingen, stellvertretender Generalsekretär des DBV, fordert die Bundesregierung auf, die Mittel kurzfristig aufzustocken: „Ein Förderstopp beim Bundesprogramm Energieeffizienz bereits nach fünf Monaten ist ein fatales Signal. Die hohe Nachfrage zeigt: Unsere Betriebe sind bereit, in Klimaschutz, CO₂-Einsparung und Energieeffizienz zu investieren. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen und einer unsicheren Energieversorgung dürfen solche Investitionen nicht gebremst werden.

Energieeffizienz ist aktiver Klimaschutz und stärkt zugleich die Versorgungssicherheit. Es ist widersprüchlich, ambitionierte Ziele im Klimaschutzplan 2030 zu formulieren und die Wirtschaft bei der Umsetzung im Stich zu lassen. Die Landwirtschaft braucht Planungssicherheit. Dazu gehört vor allem, dass die Fördermittel kurzfristig aufgestockt und verlässlich bereitgestellt werden."

Hintergrund

Nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sind die für 2026 vorgesehenen Fördermittel vollständig ausgeschöpft. Neue Anträge können nur noch bis Ende Mai 2026 gestellt werden; eine Wiederöffnung des Programms sei frühestens Ende 2026 vorgesehen.

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