Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

DBV: Flächenverbrauch Ursache von Preisanstieg

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in der Verknappung von Agrar-Flächen den Hauptgrund für die Entwicklungen der Eigentums- und Pachtverhältnisse in der Landwirtschaft.

Der DBV sieht im Flächenverbrauch die Ursache des Preisanstieges. Bild: GABOT.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Entwicklungen zu den Eigentums- und Pachtverhältnissen in der deutschen Landwirtschaft die Bestätigung, dass die anhaltende Verknappung landwirtschaftlicher Flächen der wichtigste Treiber für den kontinuierlichen Anstieg der Pacht- und Bodenpreise ist. Die Pachtausgaben der Landwirte haben sich mit 2,8 Mrd. Euro (2016) seit 1992 verdoppelt. Sie orientieren sich nach Ansicht des DBV vornehmlich an den Renditen und sind damit auf verbesserte Bodenfruchtbarkeit, höhere Erlöserwartungen, EEG-geförderte Biogasanlagen, Flächenknappheit durch Flächenverbrauch und Ausgleichsflächen sowie auf Notwendigkeiten zur Wirtschaftsdüngerverwertung zurückzuführen. Auch die Renditeerwartungen von außerlandwirtschaftlichen Investoren dürften eine Rolle gespielt haben. Der Einfluss landwirtschaftlicher Direktzahlungen und ein „Durchreichen“ an die Verpächter der Flächen spielt nur untergeordnet eine Rolle. Die landwirtschaftlichen Direktzahlungen betrugen 4,8 Mrd. Euro (2016) und sind im langjährigen Vergleich sogar rückläufig. Der stetige Anstieg der Pacht- und Bodenpreise hat sich gegenläufig und unabhängig davon entwickelt, erklärte der DBV. (DBV)

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