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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Feldmäuse gefährden Ernte
„Die Populationen an Feldmäusen haben in Teilen Thüringens, Hessens, Sachsens und Sachsen-Anhalts ein kritisches Ausmaß erreicht. Selbst die lang anhaltende Winterwitterung konnte das Problem nicht verringern.“ Diese Feststellung traf Helmut Gumpert, Thüringer Bauernpräsident und im DBV zuständig für Saatgutfragen, am Rande der DBV-Präsidiumssitzung in Berlin. Nach Einschätzung von Gumpert könne man derzeit nicht ausschließen, dass die zu erwartenden Schäden bei der kommenden Ernte noch größer sein werden als im Vorjahr. Für das Jahr 2012 beziffert Gumpert allein für den Landkreis Sömmerda im Thüringer Becken einen Ernteverlust von 80.000 Tonnen Getreide mit einem Gesamtschaden von etwa 16 Mio. Euro für die Bauern.
„Aktuell müssen wir die Lage sehr gut beobachten“, so Gumpert. Feldmäuse gäbe es immer, nur nicht in dem Maße. „Schon jetzt können wir feststellen, dass auf einigen Flächen 50 bis 60 Mäuselöcher je Quadratmeter auftreten.“
Von den zuständigen Behörden fordert Gumpert, dass sie die Bauern vor Ort gut beraten und im Bedarfsfall auch den Einsatz wirksamer Mittel zulassen. In jedem Falle müsse ein Übergreifen auf weitere Regionen verhindert werden. (DBV)

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