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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Diskussion über künftige GAP
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss künftig einfacher werden. Dies wird vor allem in den Händen der Mitgliedstaaten liegen, die künftig mehr Verantwortung bekommen. Die GAP muss ziel- und ergebnisorientierter werden, um sie der Gesellschaft besser erklären zu können. Schließlich muss sie sich, gerade was die Förderung ländlicher Räume über die 2. Säule angeht, mehr auf den Handlungsbedarf vor Ort konzentrieren. Da sich die Verhandlungen über die GAP nach 2020 noch hinziehen, brauchen die Landwirte in der EU zügige Entscheidungen über verlässliche Übergangsregelungen. Das sind die Ergebnisse einer DBV-Podiumsdiskussion auf dem Erlebnisbauernhof der Internationalen Grünen Woche (IGW), die Dr. Martin Scheele, in der Europäischen Kommission zuständig für Grundsatzfragen der ländlichen Entwicklungspolitik und der Neuausrichtung der GAP, und Udo Hemmerling, Stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, bestritten.
Gerade aus Sicht der Landwirtschaft braucht die GAP eine starke Vereinfachung. „Wenn der Aufwand für Kontrollen bis zum 80-fachen dessen ausmacht, was an fehlerbedingten Rückforderungen wieder eingenommen wird, dann läuft etwas schief“, so Udo Hemmerling vom Bauernverband. Künftig aber sollen die Kontrollen und die Regelungsdichte von den Mitgliedstaaten festgelegt werden. „Wir müssen das nicht alles in Brüssel festlegen“, sagt Martin Scheele von der Kommission. Nach den Vorschlägen für die GAP nach 2020 werde sich die Kontrolle der Kommission auf die Funktionsfähigkeit der nationalen Umsetzungs- und Kontrollsysteme konzentrieren.

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