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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBV: Agrarbarometer fällt auf 10-Jahrestief
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), sieht darin ein deutliches Warnsignal und fordert rasch wirksame politische Maßnahmen zur Stabilisierung der Betriebe. Rukwied wörtlich: „Die Ergebnisse des Agrarbarometers machen klar: Viele Betriebe geraten zunehmend unter Liquiditätsdruck aufgrund niedriger Preise und deutlich steigender Kosten. Daher braucht es jetzt schnelle, gezielte und unbürokratische Entlastungen.“
Grundlegende und ambitionierte Reformen und eine neue Haushaltspolitik für eine starke Landwirtschaft müssen auf nationaler wie europäischer Ebene jetzt vorangetrieben werden. Es darf kein weiteres Zögern der Politik geben, etwa bei der seit langem zugesagten steuerlichen Risikoausgleichsrücklage, die es landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht, gute Jahre gezielt für Krisenzeiten zu nutzen. Rukwied stellt klar: „Die Zeit war noch nie so reif für eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage für das einzelbetriebliche Risikomanagement. Ein solches Instrument würde Resilienz schaffen und Planungssicherheit erhöhen.“ (DBV)

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