- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- DBU: Fördert Kooperationsprojekt der Sti...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
DBU: Fördert Kooperationsprojekt der Stiftung Lebensraum Moor
Herzlich willkommen geheißen wurde Dr. Reinhard Stock von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 17. Oktober bei Gramoflor in Vechta. Dieser hatte gute Nachrichten im Gepäck: Die von Josef Gramann vor drei Jahren initiativ gestarteten Versuche zur Vermehrung und Etablierung von heimischen Bulttorfmoosen in Niedersachsen werden ab Januar 2015 mit finanziellen Mitteln der DBU unterstützt und können damit zukünftig auf eine wissenschaftlich fundierte Basis gestellt werden.
Das Forschungsprojekt läuft unter der Trägerschaft der 2012 durch Gramoflor gegründeten Stiftung Lebensraum Moor. Kooperationspartner sind Gramoflor und das Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster. Das ILÖK verfügt über eine langjährige Forschungstradition in den Bereichen Renaturierungs- und Moorökologie.
Das Kooperationsprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und soll in dieser Zeit erforschen, welche Faktoren eine erfolgreiche Vermehrung und Wiederansiedlung der seltenen und nur begrenzt vorhandenen heimischen Bulttorfmoose in den wiedervernässten Mooren fördern. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen dann gemeinnützig den Akteuren des Moorschutzes in Naturschutzbehörden und Naturschutzorganisationen, Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.
Seit der Einführung des Niedersächsischen Moorschutzprogramms in den 1980er Jahren werden in Deutschland nur noch landwirtschaftlich genutzte Moorflächen für den Torfabbau zugelassen und im Anschluss wiedervernässt. Auf diese Weise wurden von der Torfindustrie etwa 15.000 ha zu wertvollen Naturschutzflächen hergerichtet. Um hier eine bessere Wiederherstellung der hochmoortypischen Vegetation und der damit verbundenen wichtigen Funktionen von Mooren für das gesamte Ökosystem zu erreichen, bedarf es jedoch weiterer unterstützender Maßnahmen. Die Vermehrung und Wiederansiedlung der für das Hochmoorwachstum notwendigen Bulttorfmoose spielen hierbei eine zentrale Rolle. Die Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt könnten daher von großer Bedeutung für den Moor- und Klimaschutz sein.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine der größten Stiftungen in Europa und fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.