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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Das Pfaffenhütchen: Giftpflanze des Jahres 2006
Sich kritisch mit giftigen (Garten-)Pflanzen auseinander zu setzen, ohne generell auf sie zu verzichten, das ist das Anliegen der jeweiligen Wahl zur Giftpflanze des Jahres.Zur Giftpflanze des Jahres 2006 wurde das Pfaffenhütchen gewählt. Seine rosa- bis karminroten Fruchtkapseln, die den Strauch von August bis Oktober zieren, erinnern an die Kopfbedeckung katholischer Geistlicher. Die auffälligen Gebilde reizen besonders Kinder zum Verzehr. Als Folgen sind allerdings in letzter Zeit eher leichte Vergiftungssymptome beobachtet worden. Sie können sich nach der Einnahme weniger Früchte in Übelkeit, Bauchschmerzen, Würgen und spontanem Erbrechen äußern. Nach älteren Angaben wurden 8 bis 15 Stunden nach dem Verzehr auch schon Kreislaufstörungen, Fieber und Kollapserscheinungen ausgelöst. Blätter und Rinde der Pflanze sind ebenfalls giftig.
Zum herbstlichen Zierwert des 2 bis 6 m hohen, in Europa heimischen Strauchs, des Pfaffenhütchens Euonymus europaeus, gehören auch die 5 bis 8 cm länglich-lanzettlichen Blätter. Sie färben sich im Herbst leuchtend gelb bis rot. Aus den im Mai erscheinenden, etwa 1 cm breiten Blüten, entwickeln sich die zahlreichen dekorativen karminroten Fruchtkapseln mit dem Samen, der von einem lebhaft orangerot gefärbten „Becher“ (Arillus) umhüllt wird.
Im Samen des Pfaffenhütchens sind mehrere Digitaloide und Alkaloide enthalten. Möglicherweise zusammen mit noch unbekannten Substanzen sind sie für die Giftwirkung verantwortlich. Die (Pseudo-) Alkaloide sind zu 0,1% im Samen enthalten. Ähnlich strukturierte Alkaloide aus den Wurzeln anderer Arten derselben Pflanzenfamilie, der Celastraceae, wirken insektizid. Das könnte auch die Wirkung der früher gebräuchlichen Verwendung von gepulvertem Samen des Pfaffenhütchens gegen Krätzemilben und Läuse erklären.
Die Wahl der Giftpflanze des Jahres geht von dem Botanischen Sondergarten Wandsbek www.botanischer-sondergarten.hamburg.de aus (GABOT berichtete). 50% der Stimmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg entfielen in diesem Jahr auf das Pfaffenhütchen. (Quelle: Profil Online)

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