- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Darmstadt: Nachhaltiges Großprojekt beer...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Darmstadt: Nachhaltiges Großprojekt beerdigt
Die Nachricht der Absage der für das Jahr 2022 geplanten Landesgartenschau in Darmstadt löste bei den Gesellschaftern der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH gemischte Gefühle aus. Einerseits großen Respekt vor der zügigen Entscheidung gegen die Gartenschau und Verständnis für die Notwendigkeit, finanzielle Einsparungspotenziale zu suchen und scheinbar gefunden zu haben. Anderseits hat der lange Prozess der Vorbereitung, die Machbarkeitsstudie und der bereits angelaufene Planungswettbewerb städtebauliche Missstände deutlich offengelegt und klaren Handlungsbedarf aufgezeigt.
Besonders deutlich wurde dies zuletzt im Preisgerichts-Kolloquium zum Wettbewerb am 04. Mai 2017. Neben den grünen Themen waren es hier vor allem die verkehrlich-städtebauliche Situationen um den Ostbahnhof und die Kreuzung im Bereich Messeplatz, die den zahlreich angereisten Planungsbüros große Kopfschmerzen bereiteten. Deutliche Verbesserungen, nachhaltige Entwicklung und wichtige Synergieeffekte werden mit der Absage auf unbestimmte Zeit verschoben. Aktuelle Diskussionen um Biodiversität, ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt, Stadtgrün als Staubfilter, wichtige Fragen zu Energiealternativen der Zukunft – all das bleibt auf der Strecke. Lange schon sind Landesgartenschauen Motor der Stadtentwicklung und tragen zur Verbesserung der sogenannten „weichen Standortfaktoren“ und dadurch zu einem erheblichen Imagegewinn bei.
Allzu leicht hat man in Darmstadt genau diese zukunftsorientierten Themen hinten angestellt und damit große Chancen verspielt – auch im Wettbewerb zu vergleichbaren Städten in Hessen und den Nachbarländern.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.