- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Dachbegrünung: Invasive Art auf dem Vorm...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Dachbegrünung: Invasive Art auf dem Vormarsch
Eine Dachbegrünung hat viele Vorteile für Mensch und Natur. Unter anderem trägt sie mit ihrem Nahrungsangebot für Insekten etwas zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Beliebte Pflanzen dafür sind trockenheitsverträgliche Sedum-Arten.
Doch eine Art verdrängt sowohl auf dem Dach wie in der freien Natur andere Arten, auch seltene oder sogar geschützte einheimische: die Kaukasus-Glanzfetthenne, Phedimus spurius, die auf fast jedem Gründach wächst. Im Gartenfachhandel oft unter dem Namen Sedum spurium verkauft, gehört sie zum gängigen Sortiment für Steingärten oder die extensive Dachbegrünung. Das Bundesamt für Naturschutz hat sie in der schwarzen Liste als invasive Pflanze eingestuft und empfiehlt einen Handelsverzicht. Auf dem Gründach kann sie schon mal bildprägend werden und eine teppichartige Monotonie erzeugen. Die Verbraucherzentrale NRW rät Haus- und Gartenbesitzer:innen beim Begrünen von Dächern oder Steingärten den Kauf von Sedum spurium zu vermeiden und stattdessen auf einheimische Sedumarten zu setzen.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.