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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Cyclamen: Besonders als Outdoorpflanze gefragt
„Wir vermarkten im Fachhandelsvertrieb seit September Cyclamen in größeren Mengen an unsere Kundschaft. Von den ungewöhnlich warmen Tagen im Oktober abgesehen, war die Nachfrage insgesamt sehr gut“, lautet das Zwischenfazit von Stefan Dünnwald, Bereichsleiter Fachhandelsvertrieb bei Landgard Blumen & Pflanzen, für die bisherige Cyclamensaison 2023/24. „Die kontrollierten Wachstumsbedingungen im Gewächshaus und neue Züchtungen garantieren eine gute Haltbarkeit und Blühfreude der Pflanzen. Und dank der großen Vielfalt an Farben, Blütenformen und Wuchsgrößen vom Sechs-Zentimeter-Micro bis zum Solitär in der 23er-Schale findet heute garantiert jeder seine Lieblingssorte. Besonders als Outdoorpflanze wird die Cyclame immer stärker nachgefragt.“
Dass Alpenveilchen für Garten und Balkon im Trend liegen, bestätigt auch Erzeuger André Ripkens. Er leitet in dritter Generation gemeinsam mit seinem Vater Wolfgang Ripkens den gleichnamigen Straelener Topfpflanzenbetrieb. Alpenveilchen sind seit mehr als 35 Jahren ein fester Bestandteil des Produktsortiments. „Wir haben uns auf Cyclamen spezialisiert, die vor allem für Blumenbeete und Balkonkästen gezüchtet wurden. Pro Jahr vermarkten wir unter unserer eigenen Marke ©Out-Land von Ende Juni bis Ende Januar rund 400.000 dieser Outdoorpflanzen in 11er und 7er-Töpfen“, erklärt André Ripkens. „Klassisches Weiß läuft immer sehr gut, bei den anderen Farben ändert sich das im Verlauf der Saison. Aktuell sind zum Beispiel Rottöne sehr gefragt. Aber auch zweifarbige Blüten in Lila mit weißem Rand sind in diesem Jahr deutlich besser gelaufen als sonst.“ Jeden Farbtrend kann man natürlich nicht mitmachen, wie André Ripkens betont: „Wir setzen daher auf eine gute Mischung aus hellen und dunklen Blüten, die wir bei unseren Jungpflanzenlieferanten selbst zusammenstellen. Denn auch innerhalb einer Farbe gibt es Nuancen, die sich mehr oder weniger gut für den Outdooreinsatz eignen. Und unser wichtigstes Ziel ist es immer, den Kunden unabhängig von der Farbe eine unkomplizierte, robuste Gartenpflanze in guter Qualität zu bieten.“

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