Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Coronavirus: Handel weiterhin in der Krise

Eine HDE-Umfrage unter rund 500 Nicht-Lebensmittelhändlern in der vergangenen Woche zeigt das der Einzelhandel meist deutlich weniger Umsatz macht als im Vorjahreszeitraum.

Die Coronakrise sorgt nach wie vor für hohe Umsatzverluste im Handel. Grafik: GABOT.

Der Einzelhandel macht trotz der Wiedereröffnung aller Geschäfte meist deutlich weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Das zeigt eine HDE-Umfrage unter rund 500 Nicht-Lebensmittelhändlern in der vergangenen Woche (KW19).

Demnach erwarteten 55% der befragten Unternehmen für die letzte Woche höchstens die Hälfte des Vorjahresumsatzes. Insbesondere im Bekleidungseinzelhandel verläuft die Entwicklung in den wieder eröffneten Geschäften sehr schwach. Hier erreicht ein Fünftel der Unternehmen nicht mehr als ein Viertel der Erlöse des entsprechenden Vorjahreszeitraums. „Die Krise ist für den Handel noch lange nicht vorbei. Das Bummeln durch die Geschäfte und ungeplante Einkäufe haben es angesichts der aktuellen Lage schwer. Die meisten Kunden gehen beim Einkauf sehr planvoll vor und verlassen die Geschäfte nach kurzer Zeit wieder“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Somit sorge die Coronakrise nach wie vor für hohe Umsatzverluste im Handel. Wichtig sei deshalb, dass die Politik für nicht-rückzahlpflichtige Finanzhilfen sorge und die am Boden liegende Konsumstimmung mit Coronaschecks für alle Bürger wieder ankurble.

Die HDE-Umfrage macht außerdem deutlich, dass fast 60% der befragten Nicht-Lebensmittelhändler aufgrund der zwischenzeitlichen Ladenschließungen in der Coronakrise volle Warenlager haben. 40% der Befragten geben als Ursache des Warenüberhangs die insgesamt schwache Nachfrage an. Die vorhandenen Artikel treffen dabei auf Kunden, deren Stimmung sich vielfach im Krisenmodus befindet. In dieser Situation setzen die Unternehmen nach der HDE-Umfrage allerdings nicht in erster Linie auf Sonderaktionen, Promotions oder andere Werbeaktionen. In der Phase des Hochfahrens der Geschäfte liegt die Priorität bei der Sicherstellung der gesundheitlichen Anforderungen an den Geschäftsbetrieb. „Die Handelsunternehmen ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen, um ein Einkaufen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen zu gewährleisten. Der Handel appelliert an alle Kundinnen und Kunden, die Vorgaben zum Gesundheitsschutz beim Einkaufen unbedingt auch weiterhin einzuhalten. Es geht um ein rücksichtsvolles Miteinander in diesen außergewöhnlichen Zeiten“, so Genth weiter. (HDE)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.