Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Coronavirus: Blumen- und Pflanzengroßhandel arbeitet weiter

Die Leitlinie der Bundesregierung sieht ausdrücklich die weitere Öffnung von Baumärkten und Gartencentern vor. Der Blumen- und Pflanzengroßhandel hat den Betrieb nicht eingestellt – der Nachschub mit Blumen und Pflanzen ist so bis auf weiteres gesichert.

Bei Landgard und der Veiling Rhein-Maas geht der Betrieb angepasst weiter. Bild: GABOT.

In Deutschland sind Bau- und Gartenbaumärkte sowie der Großhandel ausdrücklich nicht von den angekündigten Geschäftsschließungen betroffen. Gleiches gilt für die Niederlande, wo laut einer Rede von Ministerpräsident Mark Rutte der Einzel- und Großhandelsverkauf von Gartenbauprodukten weiterhin stattfinden kann.

Die Landgard Cash & Carry Märkte in Deutschland sowie die Filialen von Bloomways, Trendways und Hortiways bleiben bis auf weiteres normal geöffnet, berichtet Landgard auf ihrer Internetseite. Auch online ständen den Kunden weiterhin alle Services und das umfangreiche Sortiment der Landgard Mitgliedsbetriebe zur Verfügung. Auch die Anlieferung an den Cash & Carry Märkten durch die Landgard Erzeugerbetriebe laufe unverändert weiter.

Auch die Veiling Rhein-Maas wird die Ware der Anlieferer weiterhin versteigern und verkaufen, auch über den Klokservice und natürlich über den Webshop. Jedoch sei man gezwungen, Dienstleistungen und Prozesse entsprechend der Verpflichtung, nicht zu viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichzeitig an einem Ort einzusetzen, anzupassen. Hierzu sei man bei der Veiling Rhein-Maas allerdings in der Lage. Die Veiling Rhein-Maas bittet alle Anlieferer des Marktplatzes in Straelen-Herongen allerdings darum, in der gegenwärtigen unsicheren Markt- und Absatzsituation, vorübergehend weniger Produkte für die Versteigerungsuhr anzuliefern.

Das gilt auch für Royal FloraHolland: Dort wurde seit heute die Warenmenge begrenzt. Konkret bedeutet das, dass Anliefere: maximal 30% der am Versteigerungstag der letzten Woche gelieferten Schnittblumen, bzw. Zimmerpflanzen anliefern dürfen. Für die Lieferung von Gartenpflanzen gelte der Wert von maximal 75% des gelieferten Volumens des Auktionstages der Vorwoche.

Royal FloraHolland bedauert für die Erzeuger, dass diese Notmaßnahme derzeit umgesetzt werden müsse. In den kommenden Tagen werde täglich bewertet, welche Maßnahmen im Hinblick auf die Versorgung notwendig seien.

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