Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Corona-Hilfen: Weiterer Anpassungsbedarf nach Verlängerung

Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt die beschlossene Verlängerung der Überbrückungshilfe III, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei den Antragskriterien und den Förderhöchstgrenzen.

Der HDE)begrüßt die beschlossene Verlängerung der Überbrückungshilfe III. Grafik: GABOT.

Die Corona-Hilfen sollten ursprünglich Ende des Jahres auslaufen, wurden nun aber bis Ende März 2022 verlängert. Der HDE kritisiert, dass Unternehmen für die Beantragung auch künftig mindestens 30% Umsatzverlust nachweisen müssen.

„In vielen Handelsbranchen sind die Gewinnspannen sehr niedrig. Schon bei geringen Verlusten geraten Händlerinnen und Händler daher in eine schwierige Lage“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine Beantragung der Überbrückungshilfen müsse folglich auch bei Umsatzverlusten von weniger als 30% ermöglicht werden. Hinzu komme, dass die Folgen der zurückliegenden, monatelangen Lockdowns bis heute zu spüren seien. „Häufig ist das Eigenkapital der Handelsbetriebe durch die lange Zeit der pandemiebedingten Schließungen aufgebraucht. Anhaltende oder erneute Umsatzeinbrüche können sie nicht selbst auffangen“, betont Genth. Zudem müssen jetzt die Höchstgrenzen für eine Förderung angehoben werden, da ansonsten viele Unternehmen leer ausgehen, obwohl jetzt nochmals harte Maßnahmen den Handel treffen werden. Bund und Länder müssten deshalb die Wirtschaftshilfen nochmals anpassen. „Mit Blick auf die bundesweit weiterhin angespannte Corona-Situation und die erneuten harten Maßnahmen ist es wichtig, dass sich der Handel jederzeit auf wirksame Unterstützung verlassen kann“, so Genth weiter. (PdH)

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