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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Copa und Cogeca: Dankesschreiben an EU-Kommissar Hogan
Copa und Cogeca haben diese Woche ein Schreiben an EU-Landwirtschaftskommissar Hogan gesandt, in welchem sie ihm für seine Intiative zur Anhebung der EU-Rücknahmepreise für Obst und Gemüse dankten, jedoch auch eine Erhöhung der Orangen- und Tomatenpreise sowie eine Ausweitung der Liste förderfähiger Erzeugnissen forderten.
In dem Schreiben betonte Copa-Cogeca-Generalsekretär Pekka Pesonen: „Copa und Cogeca danken Ihnen für diese Intiative zur Anhebung der EU-Rücknahmepreise für Obst und Gemüse, damit diese insbesondere in dieser schwierigen Wirtschaftslage und angesichts starker EU-Haushaltszwänge der Marktrealität entsprechen.“
„Wir fordern jedoch, dass die EU-Rücknahmepreise für alle förderfähigen Produkte erhöht werden, insbesondere für Orangen und Tomaten, im Rahmen einer Vereinfachung der EU-Regelung für Obst und Gemüse. Für viele andere Erzeugnisse wie Äpfel und Birnen, Blumenkohl, Pfirsiche und Nektarinen sind die vorgeschlagenen Beträge ausreichend. Wir fordern zudem, dass die neuen Beträge rückwirkend vom 18. Juli an gelten. Darüber hinaus pochen wir auf eine Ausweitung der Liste förderfähiger Erzeugnisse,“ fügte Pesonen hinzu.
Der ausführliche Text zu dieser Angelegenheit soll am 25. August mit den Expertengruppen zu Agrarmärkten der Mitgliedstaaten diskutiert werden.

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