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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Copa und Cogeca: Begrüßen geordneten Brexit
Die kürzlich erfolgte Billigung des Austrittsabkommens und der dazugehörigen politischen Erklärung durch den Europäischen Rat ist ein weiterer Schritt in Richtung eines geordneten Brexits und mindert die Aussicht auf ein ‚No-Deal-Szenario‘, welches sowohl für die Agrargemeinschaft der EU als auch für die des Vereinigten Königreichs katastrophal wäre. 60% der britischen Agrar- und Lebensmittelausfuhren gehen in die EU und letztere steht für durchschnittlich 70 bis 99% aller Importe des Vereinigten Königreichs.
In Reaktion auf die Billigung durch den Rat sagte Pekka Pesonen, Generalsekretär von Copa- Cogeca: „Es bleibt noch einiges zu tun und es bestehen auch weiterhin Unsicherheiten mit Blick auf die Verhandlungen zur künftigen Beziehung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich, aber wir sollten diese ersten Ergebnisse und das Engagement von Unterhändlern und Regierungen auf beiden Seiten begrüßen. Copa und Cogeca stufen auch den Inhalt der dem Austrittsabkommen beigefügten Erklärung als positiv ein, da sie unserem Appell an die Verhandlungsführer, eine engstmögliche Handelsbeziehungen aufrechtzuerhalten, entspricht. Es ist entscheidend, die Einrichtung neuer Handelshemmnisse in Form von Zoll- oder Grenzvorschriften und insbesondere in Form von neuen Regelungsverfahren zu vermeiden. Wir begrüßen außerdem, dass im Rahmen der neuen Wirtschaftspartnerschaft Zölle, Gebühren, Kosten oder quantitative Restriktionen in allen Sektoren vermieden werden sollen. Für die Landwirte und Genossenschaften ist es nun von entscheidender Bedeutung, dass die Parlamente des VK und der EU das von den Verhandlungsführern erzielte ausgewogene Abkommen anerkennen und bestätigen.“

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