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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
COPA-COGECA: Fordert stabile GAP nach 2020
Die EU-Agrarpolitik muss aber auch deutlich entbürokratisiert und vereinfacht werden. Dies betont der europäische Bauern- und Genossenschaftsverband COPA-COGECA in einer Ende April 2017 beschlossenen Erklärung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020.
COPA-COGECA fordert bei der Mittelausstattung und der Struktur der EU-Agrarpolitik Stabilität ein. Die Gemeinsame Agrarpolitik mache nur 1% der gesamten EU-weiten öffentlichen Ausgaben aus. Zudem zeige eine Eurobarometer-Umfrage, dass 87% der EU-Bürger einen Erhalt oder eine Erhöhung der Ausgaben für die Agrarpolitik befürworten. Eine Renationalisierung der Agrarpolitik sei keine Lösung, die Gemeinsame Agrarpolitik müsse gleiche Ausgangsbedingungen für die Landwirte in allen EU-Mitgliedstaaten sicherstellen. Das Zwei-Säulen-Modell mit einer starken 1. Säule soll fortgeführt werden. Entkoppelte Direktzahlungen seien auch weiterhin ein wichtiges und wirkungsvolles Instrument, sowohl zur Stützung der landwirtschaftlichen Einkommen als auch zur Bewältigung von Preisschwankungen und weiteren Risiken. Die Nutzung weiterer Instrumente zur Risikoabsicherung auf freiwilliger Basis, wie etwa Warenterminmärkte, solle erleichtert werden.
Die Gemeinsame Agrarpolitik müsse aber deutlich vereinfacht werden, so COPA-COGECA. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf zu kleinteilige Vorschriften, Kontrollen und Sanktionen, die in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen bestimmter Maßnahmen stehen würden. Vielmehr müsse ein System der Anleitung und Korrekturen das Ziel sein. Weitere wichtige Aspekte der nächsten Reform der EU-Agrarpolitik sollten nach Ansicht von COPA-COGECA die Erleichterung und Unterstützung des Generationswechsels in der Landwirtschaft sowie die Stärkung der Landwirte in der Lebensmittelkette sein.
COPA-COGECA bekennt sich in der Erklärung zu einer nachhaltigen Landwirtschaft, die vor allem Ressourcen effizienter nutzen müsse. Die Förderung von Breitbandausbau, Präzisionslandwirtschaft und Digitalisierung seien Maßnahmen, die nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, sondern auch deren Umweltwirkung noch weiter verbessern könnten. (DBV)

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