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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Copa & Cogeca: EU-Düngemittelverordnung bedarf Überarbeitung
Ziel der Überarbeitung ist die EU-weite Harmonisierung von Regeln zum Inverkehrbringen von Düngemitteln wie Mineraldünger, organischem Dünger und Dünger mit kontrollierter Freisetzung mit CE-Kennzeichnung auf dem EU-Markt.
Der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen, äußerte sich jedoch ernstlich besorgt darüber, dass die Produktqualität leiden werde, wenn die Regeln keine genaue Definition von Mineraldünger enthalten. „Wir fordern eine klare Definition von Mineraldünger und die Angabe der Stickstoffformen sowie der Phosphorlöslichkeit auf mineralischen Düngeprodukten. Wir unterstützen die im Ausschuss vorgelegten Änderungsanträge zur Änderung der ursprünglichen Kommissionsvorschläge.“
„Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung sind im Bereich Zierpflanzen- und Gemüseanbau unerlässlich geworden und haben viele ökologische Vorteile. Gleichwohl hat die Kommission vorgeschlagen, Kriterien für den Abbau bindender Polymere festzulegen, die mit der Funktion von biologisch abbaubaren Polymeren nicht kompatibel sind. Wir unterstützen demzufolge den Kompromissänderungsantrag 9 im Entwurf der Stellungnahme, der durch den Landwirtschaftsausschuss des Parlaments zur Anpassung des Kommissionsvorschlags zu Düngemitteln mit kontrollierter Freisetzung vorgelegt wurde.“
„Copa und Cogeca begrüßen zudem die neuen Regeln der EU-Kommission zur Förderung der Verwendung organischer und abfallbasierter Düngemittel, warnen jedoch, dass damit nicht der Kern des Problems angegangen wird und mehr Realismus notwendig ist. Wir begrüßen überdies die Tatsache, dass dieser Vorschlag den Anwendungsbereich der EU-Düngemittelverordnung auch auf organische Düngemittel ausweitet, so dass Landwirte in Europa eine größere Auswahl und besseren Zugang zu Dünger erhalten. Doch mit den neuen Regeln wird nicht der Kern des Problems angegangen. Sie werden keine bedeutenden Auswirkungen haben“, warnte Pesonen. „Die Kompromissänderungsanträge der MdEPs zu beiden Stellungnahmenentwürfen sind ein Schritt in die richtige Richtung“, so Pekka Pesonen abschließend. Die Abstimmung ist für den 13. Juli anberaumt. (Copa und Cogeca)

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