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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Copa-Cogeca: Diskussion um Agrarausgaben
Anlass ist die geplante Veröffentlichung eines Reflexionspapiers der Europäischen Kommission zum künftigen EU-Haushalt am Mittwoch, gefolgt von einem Vorschlag im Herbst 2018.
Der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen, sagte in Brüssel: „Wir haben diesen Monat hierzu eine gute Diskussion mit Kommissar Oettinger geführt. Er betonte den vielfältigen Nutzen, den der Agrarsektor erbringt. Unserer Ansicht nach müssen die Agrarausgaben auf dem aktuellen Niveau gehalten werden, da ansonsten nicht nur die Lebensgrundlage der Landwirte, unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Versorgung mit hochqualitativen Lebensmitteln gefährdet wären, sondern auch die Erreichung der ökologischen und sozialen Ziele der EU. Wir appellieren an die Kommission, die Mitglieder des Europäischen Parlaments und die Minister, keine weiteren Kürzungen an den Agrarausgaben vorzunehmen. Das Einkommen der Landwirte beträgt bereits lediglich 40% des EU-Durchschnittseinkommens und ist in den letzten vier Jahren um 20% gesunken. Sie erholen sich gerade erst von der jüngsten Landwirtschaftskrise und die Märkte bleiben labil. In einer solchen Situation kann man es sich nicht erlauben, weitere Kürzungen vorzunehmen.“ (Copa-Cogeca)

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