Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Copa-Cogeca: Bedauern Greening-Ergebnis

Copa und Cogeca bedauern Ergebnis der Abstimmung des Europäischen Parlaments über delegierten Rechtsakt zur Vereinfachung der Greening-Maßnahmen im Rahmen der GAP - keine wirkliche Vereinfachung.

Bild: Copa und Cogeca.

Der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen, sagte in Brüssel: „Die Landwirte und ihre Genossenschaften sind durch die exzessive, innovationshemmende Bürokratie der GAP überlastet. Wir fordern seit geraumer Zeit eine echte Vereinfachung der aktuellen Regeln. Folglich können wir das Abstimmungsergebnis des Europäischen Parlaments über den delegierten Rechtsakt nur bedauern. Es wird dazu führen, dass die von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen eingeführt werden. Diese stellen keine echte Vereinfachung der aktuellen Regeln dar. Wir hoffen allerdings, dass die Mitgliedstaaten diesen Beschluss auf bestmögliche Art und Weise umsetzen werden, um es den Landwirten und Genossenschaften zu ermöglichen, sich ihrer Arbeit zu widmen.“

Dieses Abstimmungsergebnis hat insbesondere ein Verwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) zur Folge. Diese umfassen auch Streifen förderfähiger Hektarflächen an Waldrändern sowie Flächen mit Zwischenkulturen, Gründecke oder stickstoffbindenden Kulturen. Diese Regeln werden am 16. Juni in Kraft treten und von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

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