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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Coop: Keine Gratisabgabe von Plastiksäcken mehr
Die Coop-Gruppe setzt die neue, erweiterte Branchenvereinbarung zügig um. Coop wird zudem mit ökologischen Alternativen möglichst nachhaltige und kundenfreundliche Lösungen anbieten.
Die freiwillige Branchenvereinbarung von 2016 zur Reduktion von Einweg-Plastiksäcken hat sich bewährt. In den Coop-Supermärkten konnte der Verbrauch der Plastic Tragetaschen seither um über 85% gesenkt werden. Damit spart Coop pro Jahr rund 850 Tonnen Neu-Plastik ein. Nun wird die Branchenvereinbarung durch die Swiss Retail Federation sowie die IG Detailhandel Schweiz per Ende Jahr um mehrfach verwendbare Plastiksäcke erweitert und der Geltungsbereich auf den Bereich Non-Food ausgedehnt.
Rasche Umsetzung
Coop verzichtet schon ab nächstem Jahr auf die Gratisabgabe aller Arten von Plastiksäcken an sämtlichen Kassen im ganzen Detailhandel. Betroffen davon sind Coop Bau+Hobby, Coop City, Interdiscount, Fust, Coop Vitality sowie Import Parfumerie; die übrigen Formate geben bereits heute keine Plastiksäcke mehr ab. Damit wird umgesetzt, was in den Supermärkten erfolgreich praktiziert und von den Kundinnen und Kunden geschätzt wird. Und wie in den Supermärkten, werden die Plastiktaschen auch im Non Food weiterhin angeboten, wenngleich gegen eine geringe Gebühr. Der Erlös fliesst auch hier in den Coop Fonds für Nachhaltigkeit, mit dem Coop innovative und nachhaltige Projekte unterstützt.
Ökologische Alternativen
Dass es auch ohne Plastik geht, hat Coop im Lebensmittelbereich mit ökologischen Alternativen bereits bewiesen. Durch die Einführung der Mehrwegbeutel (Multi-Bag) bei Früchten und Gemüsen beispielsweise erreichte Coop einen Rückgang der Einwegplastiksäcke um über 10%. Auch für die Non-Food-Bereiche erarbeitet Coop gegenwärtig eine nachhaltige Lösung als Alternative zu den herkömmlichen Plastiksäcken, zum Beispiel mittels Recyclingmaterial oder auf Basis von Zellulose. Damit haben die Kundinnen und Kunden von Coop künftig die Wahl: Sie können Plastiksäcke bei Bedarf weiterhin verwenden oder auf deren Gebrauch verzichten und auf eine ökologische Alternative zurückgreifen.
Weniger Plastik bei Coop
Seit 30 Jahren setzt sich Coop für Nachhaltigkeit ein und bietet eines der grössten Sortimente an ökologischen Produkten. Dazu gehört ein transparentes und konsequentes Engagement in Sachen Plastikreduktion. Die Umstellungen auf nachhaltige Alternativen erfolgt Schritt für Schritt. Hier wird laufend über die Plastikreduktion von Coop informiert: www.taten-statt-worte.ch/de/aktuelles/oekologisch-verpackt.html. (Coop)

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