Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Coöperatie Hoogstraten und Koninklijke FruitMasters: Zusammenarbeit geplant

Die Erzeugergenossenschaften Koninklijke FruitMasters aus den Niederlanden und Coöperatie Hoogstraten aus Belgien werden eine künftige Zusammenarbeit prüfen. Der Aufsichtsrat von FruitMasters und das Leitungsgremium von Coöperatie Hoogstraten haben dies beschlossen.

Die Coöperatie Hoogstraten und die Koninklijke FruitMasters steben eine Zusammenarbeit an.

Ziel der möglichen Zusammenarbeit ist die Schaffung einer grenzüberschreitenden Beschaffungsplattform für Obst und Gemüse, die den angeschlossenen Erzeugern und Kettenpartnern Größenvorteile verschafft.

Die Grundlage beider Genossenschaften ist der Anbau von Qualitätsobst und -gemüse. Die potenzielle Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Wachstumsambitionen zu fördern und ihre gemeinsame Position als Spezialisten für Obst und Gewächshausgemüse in Europa zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bedeutung eines zukunftsfähigen Anbaus und die Sicherung eines guten Absatzes. Die Vergrößerung ist eine Chance, in einem sich schnell verändernden Markt ein noch stärkerer und flexiblerer Partner zu sein. Die enge Zusammenarbeit in der Kette wird optimal genutzt, um effizienter auf die Marktnachfrage reagieren zu können und Angebot und Nachfrage optimal aufeinander abzustimmen.

Beide Organisationen stehen einer möglichen Zusammenarbeit mit weitreichenden Kettensynergien positiv gegenüber. Zu den Möglichkeiten in diesem Bereich gehören die Abfederung von Kettenkosten, der beschleunigte Aufbau von Wissen, Innovationen bei neuen Sorten, weitere Nachhaltigkeit, Digitalisierung und die Widerstandsfähigkeit gegenüber sich ändernden Marktbedingungen. Die Zusammenarbeit in diesen Bereichen wird zu einem starken Partner in der europäischen Frischwarenlandschaft führen. In den kommenden Monaten werden die Formen der Zusammenarbeit und der nachhaltige Mehrwert für Erzeuger und Kettenpartner weiter untersucht. Das Ergebnis wird für das Jahr 2024 erwartet. Wenn es genügend Gemeinsamkeiten gibt, werden die Kooperationsformen den Mitgliedern der Genossenschaften vorgelegt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.