Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

CLAAS: Investiert über 330 Mio. Euro in strategische Zukunftsprojekte

CLAAS hat sich in einem schwierigen Branchenumfeld behauptet und das Geschäftsjahr 2024 mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen.

XERION 12 gewinnt den renommierten iF Design Award. Bild: CLAAS.

Der Umsatz betrug zum Geschäftsjahresende am 30.09.2024 5,0 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 19 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das operative Ergebnis (EBITDA) belief sich auf 584 Mio. Euro nach 769 Mio. Euro im Vorjahr. Der Konzern-Jahresüberschuss lag bei 253 Mio. Euro (Vorjahr 347 Mio. Euro). Angespannte Erzeugerpreise und ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau stellten die Agrarbranche vor erhebliche Herausforderungen. Zusätzlich führten extreme Wetterereignisse sowie geopolitische Spannungen zu erheblichen Unsicherheiten, die zu einer Kaufzurückhaltung bei Landwirten und Lohnunternehmern führte. Diese Sondereffekte haben die Geschäftsentwicklung der Landtechnikbranche insgesamt im Geschäftsjahr 2024 geprägt.

„Das Jahr 2024 hat unsere Organisation getestet. CLAAS hat auch im rauen Fahrwasser Kurs gehalten“, betont CEO Jan-Hendrik Mohr. „In Zeiten wie diesen ist es entscheidend, zusammenzustehen, die Kosten zu kontrollieren und unser Geschäft aktiv zu entwickeln. Unsere Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben wir erneut auf über 330 Mio. Euro erhöht und gezielt in Zukunftsprojekte, neue Technologien und unser Produktionsnetzwerk investiert. Damit sichern wir nachhaltiges Wachstum und realisieren Innovation.“

„Wir haben uns in dem angespannten und hart umkämpften Markt für Landtechnik gut behauptet. Unsere Ertragskraft, trotz des signifikanten Umsatzrückganges, spricht für unsere Widerstandsfähigkeit“, sagt CFO Henner Böttcher. „Heute zahlt es sich aus, dass wir frühzeitig und inmitten einer Phase mit hoher Marktdynamik und zunehmender geopolitischer Unsicherheiten unsere Strukturen und Prozesse angepasst haben.“

Produktneuheiten erweitern Portfolio

Im vergangenen Geschäftsjahr präsentierte CLAAS wieder zahlreiche Neuheiten: In Europa wurde der TRION 740, den es bisher nur in Nordamerika gab, als neues Modell in der Mähdrescher-Baureihe des mittleren Leistungssegments eingeführt. Im Bereich Futterernte präsentierte CLAAS sieben neue Großflächenmähwerke, vier neue Hochleistungswender sowie eine neue Press-Wickel-Kombination. Außerdem stellte das Unternehmen neue SCORPION Teleskoplader der 3- und 4-Tonnen-Klasse, neue ROVIO 4 Maispflücker mit deutlicher Mehrleistung und Neuheiten für den JAGUAR Feldhäcksler vor, unter anderem die innovative V-FLEX-Messertrommel und ein in CLAAS connect eingebundenes, KI-gestütztes Online-Tool zur Ermittlung der Aufbereitungsqualität im Feld. Im Bereich Spezialtraktoren für Obst- und Weinbau wurde der NEXOS 200 COMFORT mit neuer Vierpfosten-Kabine sowie erweiterten Komfort- und Automatikfunktionen präsentiert. Wichtig für Wachstums- und Exportmärkte war außerdem die Einführung des LEXION 8900 TERRA TRAC in Nordamerika und des AXION TERRA TRAC in Südafrika. Darüber hinaus hat CLAAS die XERION 12er-Traktorenserie, die erneut Maßstäbe für Kraft und Effizienz setzt, im Laufe des Geschäftsjahres auch in Kasachstan und Australien mit großem Erfolg eingeführt – erweitert um ein drittes Modell, den XERION 12.540.

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