Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Chrysal: Präsentiert biobasierte Schnittblumennahrung

Chrysal ist seit 1949 Marktführer im Bereich Frischhaltung. Als nachhaltigster Partner in der Branche setzt Chrysal den Standard für umweltfreundliches Handeln.

Die neue Tütchen können über den grünen Müll entsorgt werden, sind kompostierbar und hinterlassen keine Rückstände in der Natur. Bild: Chrysal.

Gemeinsam mit Chrysal stellt Braun ihre neue biobasierte Schnittblumennahrung vor, um den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen. Ab sofort ist die zu 99% biobasierte Schnittblumennahrung in allen nachhaltigen Verpackungen verfügbar, wodurch die Verwendung erneuerbarer biologischer Ressourcen weiter ausgebaut werden.

Letztes Jahr wurde eine komplette Linie an nachhaltigen Verpackungen herausgebracht. Diese umfasst Tütchen aus Papier, kompostierbarem Material und die Bag-in-Box Verpackung von professionellen Produkten. Ab 2021 enthalten das Papier sowie das kompostierbare Tütchen eine zu 99% biobasierte Schnittblumennahrung. Alle biobasierten Inhaltsstoffe der Schnittblumennahrung stammen aus erneuerbaren biologischen Quellen wie Getreide, Mais oder Zuckerrohr, wodurch sich die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren erdölbasierten Rohstoffen verringert. Biobasierte Rohstoffe sind erneuerbar und klimaneutral. Dies trägt zur Erreichung des Ziels bei, im Jahr 2040 zu 100% bioökonomisch zu arbeiten. „Mit der biobasierten Schnittblumennahrung machen wir gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden einen weiteren wichtigen Schritt in Sachen Nachhaltigkeit und tragen zur Erreichung unserer Umweltziele bei", erläutert Peter Vriends, CEO von Chrysal International.

Bei der Entwicklung der neuen biobasierten Schnittblumennahrung ist man bei Braun keine Kompromisse eingegangen: Auch hier gilt, dass man den Kunden nur die allerbesten Qualitätsprodukte bieten will. Das biobasiertes Blumenfrischhaltemittel enthält alle für eine vollständige Entwicklung der Blumen erforderlichen Nährstoffe. So bleiben Blumen länger frisch und die Kunden können sich bis zu 60% länger an ihnen erfreuen. Genauso wie man es bisher von Chrysal Extra Frisch gewohnt ist.

Das biobasierte Papiertütchen besteht aus Zellstoff mit wasserbasierter Beschichtung, ist wasserabweisend, jedoch nicht wasserfest. Das kompostierbare biobasierte Tütchen besteht aus Zellulose mit einer Biokunststoff Beschichtung aus Zuckerrohr und ist mindestens 72 Stunden wasserfest. Beide Tütchen können über den grünen Müll entsorgt werden, sind kompostierbar und hinterlassen keine Rückstände.

Das Ziel ist eine 100% biobasierte Schnittblumennahrung zu entwickeln. Aktuell bestehen weniger als 1% der Inhaltsstoffe aus nicht erneuerbaren Rohstoffen. Diese werden benötigt, um eine Haltbarkeit von 18 Monaten zu bieten. Es wird nun mit Hochdruck daran gearbeitet auch für diesen geringen Prozentanteil nachhaltige Lösungen zu finden. Und nicht nur das – aktuell kümmert Braun sich ebenfalls um eine Bio-Zertifizierung sowie um weitere Produkte mit biobasierten Inhaltsstoffen.

Beide Varianten sind ab Anfang Juni mit biobasiertem Inhalt lieferbar. Aus Gründen der Nachhaltigkeit vorerst noch ohne Bio-Logo, bis die aktuelle nachhaltige Verpackung vollständig aufgebraucht ist. Trotz Umstellung auf die neue biobasierte Formulierung werden die Preise nicht erhöht. (Braun)

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