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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Champignons: Deutschland deckt Bedarf zu 43% selbst
Im Wirtschaftsjahr 2024/25 verbrauchten die Menschen in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) rund 156.700 Tonnen Champignons, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1,9 kg entsprach. Der Bedarf konnte zu 43% aus heimischen Kulturchampignons gedeckt werden. Einfuhren stammten vor allem aus Polen und den Niederlanden.
Die Erntemenge von Speisepilzen in Deutschland lag 2025 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei rund 78.400 Tonnen und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 1% und im Zehnjahresdurchschnitt (2015 bis 2024) um mehr als 4%. Knapp die Hälfte (47%) der Pilze stammten aus ökologischem Anbau.
Mit einer Erntemenge von 76.800 Tonnen machten Champignons den Hauptanteil im deutschen Speisepilzanbau aus (98%). Auf Platz zwei rangiert der Kräuterseitling: 2025 ernteten die Betriebe hiervon 1.200 Tonnen auf 10,3 Hektar. In geringer Menge bauten die Betriebe außerdem Austernseitlinge und Shiitake sowie sonstige Spezialpilzkulturen an. Die meisten Speisepilze wurden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen produziert.
Champignonverbrauch seit über zehn Jahren konstant
Champignons haben treue Fans: Im Wirtschaftsjahr 2024/25 verbrauchten die Menschen in Deutschland nach vorläufigen BZL-Berechnungen 156.700 Tonnen. Das entsprach einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1,9 kg, so wie bereits in den vergangenen zehn Jahren. Die inländische Erzeugung deckte rund 43% von diesem Bedarf. Dementsprechend überstieg die Einfuhr der Pilze mit 108.500 Tonnen deutlich die Ausfuhren von rund 6.950 Tonnen. Polen war für Deutschland im Jahr 2025 mit einer Einfuhrmenge von rund 72.300 Tonnen Champignons (frisch und in Konserven) wichtigstes Lieferland, gefolgt von den Niederlanden mit 35.500 Tonnen.
Deutschland auf Platz 5 - Polen und Niederlande sind EU-Spitzenreiter
Polen war mit einer Erntemenge von 297.800 Tonnen Champignons im Jahr 2025 der EU-Spitzenreiter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Niederlande mit 219.990 Tonnen und Spanien mit 142.290 Tonnen. Deutschland rangierte nach Frankreich (76.770 Tonnen) auf Platz fünf der Champignonerzeuger.
Braune oder weiße Champignons?
Ob man braune oder weiße Champignons wählt, ist laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) übrigens unerheblich. Beide können sowohl gegart oder als auch roh verzehrt werden. Zudem haben sie einen hohen Gesundheitswert durch ihren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen bei gleichzeitig niedrigem Kaloriengehalt. Braune Champignons sind jedoch ein wenig aromatischer, etwas länger haltbar und nicht ganz so druckempfindlich.

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