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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
CDU: Nachhaltiger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wichtig
"Die EU-Kommission hat die Umsetzung der Richtlinie zur nachhaltigen Verwendung von Pestiziden in den Mitgliedstaaten aus 2009 geprüft und Lücken und fehlende Vorgaben festgestellt. Die Richtlinie fördert die Anwendung des integrierten Pflanzenschutzes sowie alternativer Methoden oder Verfahren wie nichtchemische Alternativen zu Pestiziden. "Ein verantwortungsvoller Umgang mit Pflanzenschutzmitteln liegt vielen Bürgern aus Umwelt- und Gesundheitsschutzgründen am Herzen. Das haben wir in den letzten Monaten anhand der hitzigen Debatte über Glyphosat erlebt. Ich habe als Landwirt auch selbst beobachtet, dass etwas auf meinen Feldern passiert ist. Die Biodiversität ist zurückgegangen, Insekten und Vögel sind verschwunden, was auch eine kürzlich veröffentlichte Studie über Insektenschwund in Deutschland bestätigte. Als Umweltpolitiker bin ich daher daran interessiert, dass die Umsetzung dieser Richtlinie anständig vorgenommen wird. Die Mitgliedstaaten müssen ihre Hausaufgaben machen. Alle müssen die Auflagen erfüllen, es muss gleiche Wettbewerbsbedingungen geben und gleiche Standards für Verbraucher", sagt Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein. Er ist für seine Fraktion zuständig für die Implementierung der Richtlinie.
"Ich glaube, dass man Pflanzenschutzmittel weder verteufeln noch ohne Nachzudenken einsetzen darf. Wir sind auf sie angewiesen, sollten sie aber verantwortungsvoll einsetzen. In Deutschland muss ich, wie jeder Landwirt, alle zwei Jahre einen Lehrgang über Pflanzenschutzmittel und deren Einsatz bei der Landwirtschaftskammer absolvieren. Das ist gut und richtig so und sollte überall in Europa vorgeschrieben werden. Ich möchte nicht erleben, dass wir in Zukunft unsere Pflanzen per Hand bestäuben müssen, wie dies bereits in manchen Regionen Chinas der Fall ist", so Florenz.
Umsetzungsbericht der EU-Kommission: https://ec.europa.eu/food/sites/food/files/plant/docs/pesticides_sup_report-overview_de.pdf

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